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man aber mehr Zeit, so kann man auch die Patro­nen aufschneiden und das Pulver zerstreuen.

o) Herstellung verdorbener Geschütze. Ist an einem Geschützrohr die Mündung verdorben, oder das Rohr durch einen Schuß verböge», oder ist ein- Schellzapfen abgeschlagen, oder ist es gar ge­sprengt, so muß es umgegofsen werden. Ist es aber bloß mit einer Kugel verkeilt, oder ein Stein einge­trieben, so ist es zuweilen möglich, die Keile, womit die Kugel befestigt ist, zu lüften, oder den Stein zu zerstoßen, gelingt dieß aber nicht, so bleibt nur das Umgießen übrig. * Vernagelte Geschütze aber las­sen sich gewöhnlich eher wieder brauchbar machen.

- Man versucht zuerst, wenn der Nagel nicht zu kurz am Zündloche abgebrochen ist, diesen durch einen Brandzieher heraus zu ziehen. Geht dieß aber nicht, so sucht man ihn heraus zu schießen. Zu diesem Zweck gibt man dem Geschütz eine starke Ladung, welche man durch ein Leitfeuer von vorn anzündet. Wird aber auch dadurch der beabsichtigte Zweck verfehlt, so muß das Metall mit dem Nagel herausgebohrt, und das Zündloch von neuem verschraubt werden.

11. Von den Waffen der Alten bis zur Crfindung des Schießpulvers.

Da die Waffen entweder zum Schutz, oder zur Verstärkung der menschlichen Kräfte dienen, so kann man sammtliche Waffen in zwei Hauptarten abthei-