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Jetzt sind erst einzelne Glieder des neuen Verbandes vollen­det/ aber schon fühlen die Gegenden/ die an denselben Theil zu nehmen das Glück haben/ den großem Zufluß von Rei­senden/ die Vermehrung des Waarentransports und einen kräftigen Aufschwung der Gewerbe. Die Eisenbahnen beför­dern den Verkehr auf eine früher kaum geahnte Weift/ und werden dadurch/ wie die größten Erfindungen irgend eines Jahrhunderts/ eine allgemeine Umgestaltung und eine höhere Ctvtlisation bewirken. Sie sind eine Nothwendigkeit für jedes Land/ das auf der Bahn der gesellschaftlichen Entwicke­lung voranschreiten will.

Wie schnell haben die meisten Staaten Europas den Werth der Eisenbahnen erkannt! England/ das alö Führer voranging/ ist nach allen Richtungen mit Bahnlinien über- sponnen; Belgien hat denselben in schwierigster Zeit der Beunruhigung von Außen seine Kräfte gewidmet/ und ist dadurch mit dem an Canälen und Seehäfen überreichen Hol­land in eine glückliche Concurrenz getreten; Deutschland/ Frankreich/ Oesterreich/ Italien/ selbst Rußland/ haben ihre Eisenbahnen/ und arbeiten kräftig an der Vermehrung der­selben ; nur die Schweiz hat keine.

Die örtliche Beschaffenheit unseres Vaterlandes bietet allerdings außerordentliche Schwierigkeiten dar; und es lag wohl im Wesen unserer Verhältnisse/ daß wir in der Aneig­nung der neuen Erfindung nicht unter den Ersten sein konnten. Aber wir haben nun lange genug zugesehen. Es handelt sich nicht mehr um die Entscherdung/ ob wir auf die Früchte der Eisenbahnen verzichten sollen oder nicht/ es handelt sich auch um die Erhaltung des bisherigen Verkehrs und seiner Vortheile. Wir nahmen bis jetzt an Handel und Industrie emsig Theih und erwarben uns unter den europäischen Con- currenten eine nicht unehrenvolle Stellung. Wir können aber diese Stellung nicht mehr behaupten/ wenn ein gewinn­reicher Transit/ die wohlfeilere Zufuhr der Rohstoffe/ der