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gewandten Worten darüber aus. Während nun der gute neue Paſtor Niemanden etwas in den Weg legte, that ſie es, und hin und wieder blieb auch einer ſtehen und beſann ſich, ſo daß die Betſchweſter, wie ſie bald genannt wurde, doch noch drei bis vier andere Frauen gewonnen hatte, die mit ihr recht ein Herz und eine Seele waren. Ihren Mann gewann ſie nicht, ſie lebten nicht in großem Streit, denn er war nicht ſchlimm geartet, und fie war ſo geſcheut, daß ſie meiſtens die Gelegenheit zum Streite aus dem Wege räumte, aber er war doch ihrem Leben und Streben entgegen und das war überall zu merken; am trau­rigſten bei der Erziehung des einzigen Jungen. Das Kind merkte bald, daß ſeine Eltern uneins waren, und da ſein Vater ihm das Leben weit bequemer und leichter machte, ſo hielt er es mit dem Vater und wurde ein luſtiger Burſche, wie all die anderen Bur­ſchen im Dorfe. Er that keine ſchlechten Streiche, denn er hielt auf Ehre und Reputation, er war ja auch des erſten Vollſpänners einziger Sohn, aber während der Paſtor auf der Kanzel den Teufel leug­nete, trieb derſelbe in der Gemeinde ſein luſtig Spiel und bei Alten und Jungen war trotz der Ehre und Reputation ein gottlos, liederlich Leben eingeriſſen. Die verſtorbene Frau Germer gehörte zu den Stillen, ſie hielt ſich zu ihrer Schwägerin, und dieſe Schwägerin, die am ruhigſten bei dem Verluſte ſchien, die fühlte ihn am tiefſten, denn ihr war ein großer Lebenstroſt abgeſtorben. Wie manche ſtille Stunde hatten die beiden Frauen, wenn die Männer im. Gaſthof ſaßen,