geſchmak. Auch brach er bald nachher erſt eine von den Schachteln, und dann die andere ent— zwei, um doch aus Neugier zu ſehen, wie es den Splittern und den Stuten laſſe.
Als die Mutter wieder zur Stube hinein—kam, lief Heinrich ihr entgegen: Sieh, liebe Mutter, den ſchoͤnen Kaſten hab' ich dem kleinen Anton abgetauſcht!
Warum nicht gar! verſezte die Mutter: mein hiebes Soͤhnchen, das Kaͤſtchen hab' ichM deinem Bruder nicht geſchenkt; ich habe es ihm ja nur geliehen. Das Kaͤſtchen iſt ein Angehin— de; das hab' ich am Geburtstage ſelbſt geſchenkt bekommen. Sag ſelbſt, wie koͤnnt' ich das verſchenken!
Da fing aber Heinrich an zu weinen und ſprach: Ja Anton hat mein Zukerbrod nun aufs gegeſſen, und beide Schachteln obendrein zer— nichtet; da liegen rings die Splitter auf dem Boden.
So kann ich dir nicht helfen, ſprach die Mutter: das laß dich wizigen, mit ſolchem kleinen Kinde nicht zu tauſchen. Und warum warſt du nicht zufrieden mit deinen beiden Schachteln? Sieh, es ergeht dir jezt, wie enem Hunde in der Fabel.

