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nicht schuldig, sagt ein Jeder, daß ich ei- "* 4 nem Ändern sein Kreuz tragen helfe." Mein, ( wenn man nur thük, was man schuldig ist, so ; ihm man zu wenig, man macht sich eben so gro- ! \ ßer Ungnade schuldig. „Simon von Cy- jt rene mußte angehalten werden; man \ t legte ihm das Kreuz Jesu auf, und \i nöthigte ihn, ihm solches nachzutra- r 8 en." O welche Schande, nur das thun wol- ! len, was man schuldig ist! — Gott ist dir, o l Mensch! gar nichts schuldig, und doch hat } Er dich von Ewigkeit her geliebt, — ge- \\
liebt hat Er dich, — ehe du einmal wärest-
Ja, der verderbte Eigennutz, die verdammte I! Menschenfurcht, diese sind die Ursache, daß man ! i vom dösen Wege nicht auf den guten geht. Doch l 1 was nützt es, wenn ich mit den Mehreren halte, j < und dann mit den Mehreren zu Grunde gehe? — n L) mein Jesu! ich will nach dir gehen, sonst er- ! j geht es mir ewig übel. Ich will dich, o Jesu! ' — und meilkn Nächsten allein Deinetwegen ! lieben! — 1
Vater unser rc. Ave Maria rc. j !
Gekreuzigter Herr Jesu Christel Erbarme dich unser um deines heiligsten Leiden- willen.
Die VI. Station.
Eine fromme Frau reichet Jesu ein Schweißtuch dar.
Jr. Wir bethen dich an, Herr Jesu Christe! und preisen dich!
g:. Denn

