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ES war einmal Adam Sem Ham Japhet Freiherr von Rosenthal, der wegen seiner Starke, um bei der heiligen Schrift zu bleiben, Simson, und wegen seiner Schönheit Joseph heißen konnte. Ich würde ihn mit dem Königssohne Abfalom vergleichen, wenn der Herr Vater des Prinzen Absalom von alter Familie gewesen wäre, und Se. Majestät nicht in Dero Ju­gend das liebe Vieh gehütet hätten. Hierzu kommt, daß Se. königliche Hoheit an einer Eiche hangen blieben. (Schabe, nicht um den Prinzen, sondern um sein schönes Haar!) Das schwarz­braune Haar unseres Adam Sem Ham Japhets, das Absalom ge­wiß nicht köstlicher haben konnte; seine Ritterstirn, die sich wie ein Fächer in Falten legte und öffnete, je nachdem es Styli war; feine freiherrliche Adlernase; seine felsenfeste Brust; sein Potsdamer Wuchs alles und jedes erhob ihn zu dem seltsamsten Manne seiner Zeit. Jeder Theil seines Körpers schien eS auf eine be­sondere Festung anzulegen und auf sichere Eroberung Anspruch zu machen. Er war vom Schlage der Antinouffe, ging übrigens, wie es sich eignet und ziemet, ländlich sittlich, ehrlich und or­dentlich zu Werke, und spannte alle diese Natursegel nur auf, um den Hafen eines einzigen schönen und reichen Fräuleins zu er­reichen. Diese Bescheidenheit gab allen seinen Eigenschaften ein reizendes Colorit- Sein Haus ward durch diese Heirath, durch Fleiß und Oekonomie groß, und allgemein erscholl die Rede, er werde sich, wie man es nannte, grafixen (in den Grafeustand versetzen) lasten. Bei allem, was dem Publikum zum Besten ge­geben wird, ist Wahrheit die Basis; indeß, um es schmackhaft zu machen, mischt, wer die Kunst versteht, etwas für den Gaumen hinzu; er bemüht sich (um ein anderes Bild aufzustellen), durch seine falschen Steine eine Wahrheit zu erspiegeln, und jedem seiner Lügeuschlöffer legt er ein Fundament von richtigen Umständen; nur selten bauet er auf Sand, wie Stümper, die entweder nicht lange