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nuuft und Gewissen vorschreibt, als wovon weise Männer manchen Volkskatechismus zu jedermanns Wiffenschaft bekannt machten. Das Fleisch gelüstete von Anbeginn, und auch hier, wider den Geist! — Und was ist aus diesem Geiste der drei ehrwürdigen Gelübde geworden? — Wenn, anstatt einer aus unserer Rippe abstammen« den, uns so nahe liegenden, mit uns gleichdenkenden Eva, ein Mondftäulein mit Namen Dulcinea gesucht wird, die nirgends ist und überall; die vor uns gaukelt und Kopf und Herz unnatürlich angreift — was wird dann ans uns? was? — Wenn alle jene Uebertreibungen, welche der Liebe schon an sich eigen stnd, zur wirklichen unmenschlichen, unnatürlichen Schwärmerei erhoben oder herabgestürzt werden — ist es nicht eine geistige Hur — et, die eben so unnatürlich, eben so schädlich ist, wie die leibliche? Wenn der Gehorsam bloß der Unfehlbarkeit eines Menschen, oder viel« mehr seinem Stuhl oder seinem Pantoffel, geleistet wird; wenn endlich Vermögen (eS mag nun in klingender Münze oder in Talenten, in der Tugend selbst und den Anlagen dazu bestehen, welche die Vorsehung diesem und jenem zum Besten der Menschheit zuwies) unter Pauken und Trompeten in einen Gotteskasten gelegt wird, wo man es zur Aufrechterhaltung des Müßiggangs verschwendet — was meinen Ew. Hochwürden? — In Wahrheit, das ist eine Ehre, ein Kreuz zum Andenken zu tragen, daß dergleichen Unnatur aufgehört hat, welche Männer aus dem Lehr-, Wehrund Nährstande, von regierenden Herren bis zum Schuhflicker, auf die Beine brachte und zu Wanderburschen heiligte, indem ste alle gen Jerusalem gingen. — An den frommen Betrug, welchen Vater Papst bei diesem heiligen Blindekuh. Spiel beabstchtigte — wer denkt daran ohne Aerger? —
Unser Ritter, der nun freilich, Gottlob! nicht bis zum heiligen Grabe gekommen, sondern in Sonnenburg geschlagen, und dem auf dieser Schlagreise dergleichen Gedanken-Kreuzfahrten nicht

