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den aus den Quellen des Heilandes.“( Iſai. 12, 3.) Er leidet in dieſem Sakramente mit göttlicher Geduld die zahlloſen Unbilden, die Ihm beſonders durch ſo viele unwürdige, oder laue, geiſtloſe Kommunionen zugefügt werden. Vom Altare aus, dem Throne der Barmherzigkeit, verzeiht er alle Beleidigungen, und ertheilet uns Nachlaſſung der Sünden. Er iſt da endlich unſer Mittler und
bringt ſich dem himmliſchen Vater unabläſſig
für Lebendige und Todte zum Opfer dar, um
auf uns alle Gnaden und himmliſchen Er
barmungen herabzuziehen. Er übet eben ſo auch die leiblichen Werke der Barmherzigkeit aus. Er ſpeiſet die Hun
gernden mit ſeinem Fleiſche, gibt ſein Blut
den Dürſtenden zu trinken, und beherbergt die Fremdlinge, denn der würdig Kommuni—
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zirende bleibt bei Ihm und in Ihm; Er be
kleidet die Nackten, indem Er ſie mit dem Gewande ſeiner Gnade bedecket; Er befreiet die Gefangenen aus den Banden der Sünde und ungeordneten Natur; Er begräbt in ſeinem Tode die Sünden, den geiſtlichen Tod der Menſchen, die Menſchen felbſt aber erwecket Er zum neuen ſeligen Leben.
Nahe dich daher mit großem Vertrauen dieſem hochheiligen Sakramente, und nimm in all deinen Bedrängniſſen zu ihm deine Zuflucht und lerne von ihm deinen Nächten ſtets und in allen Dingen mit Liebe und Freude zu unterſtützen.

