der Kirche unterwerfe; daß jährlich am Tag von Peter ; und Paul der Zins von achttausend Unzen Gold be­zahlt und überdies ein guter und schöner weißer Zelter geliefert werde; daß er auf Verlangen des Pabstes zur Unterstützung der Kirche dreihundert auf drei Mo- : nate bezahlte Krieger stelle, was auch in eine Unter­stützung auf Schiffen verwandelt werden kann; daß der . König und seine Nachfolger sich nicht in die Wahlen 1 und Forderungen der Prälaten mischen, mit Vorbehalt dessen, was ihnen vermöge ihres Patronatsrechtes zn- steht; daß der Kirche keine Steuern aufgelegt; daß tausend Reiter für das heilige Land bereit gehalten werden u. s. w.*)

Carl, der alle diese Bedingungen mit der Absicht anhörte, nicht eine einzige zu halten, antwortete majestä­tisch: ..Wir, Carl von Frankreich, von Gottes Gnaden Graf von Anjou, Forcalquier, der Provence und Lan­guedoc, König Siciliens, des Herzogtbums Apulien und des Fürstenthums Capua, leisten Euch, Herr Pabst Clemens IV., und in Eurem Namen Euren Nachfol­gern den Huldigungseid für das Königreich Sicilien und für alles diesseits des Pharus gelegene Land bis an die Grenzen, welches, mit Ausnahme der Stadt und Grafschaft Benevent, nebsi Bezirken und Zubehören, von der besagten römischen Kirche uns und unfern Er­ben verliehen worden ist; wir bestätigen die in der Bulle ausgesprochenen Dinge, und geloben und schwö­ren sie zu beobachten."

Der Cardinaldiacon Matthäus nimmt das Evan­gelienbuch und legt es dem Grafen und der Gräfin vor, die ihre Hände daraus legen: Clemens nimmt zwei mit Hermelin gefütterte Purpurmäntel vom Altar und überreicht sie den Cardinälen, die Carls und Beatricens

*) Es sind noch viele--andere Vedingungen. die wir aber, um ni'cbtlangweill'g zu werden, weggelaffen haben; man kann sie ber Giannone finden.