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Ich in Athen gehaßt: die Tyrannei?—
Ein edler Stamm bewohnt die holden Fluren
Von Syrakus, ein kräftiges Geſchlecht,
Das Hellas ſeine Mutter nennt— ein Volk
Von freien, tapfern Männern blüht allhier.
Der Syrakuſer liebt die Freiheit, haßt
Die Tyrannei; frei will er, ſoll er ſein!
Ich habe mich dem Dion zugeſellt,
Um ſein Verderben zu beſchleunigen;
Ich rathe ihm zum Mißbrauch der Gewalt,
Um ihn beim Volk verhaßt zu machen und
Es zu bewegen, ihn zu ſtürzen. Denn
Die Menge hangt an dem Beſtehenden
Und nur ein Uebermaß von Tyrannei
Erregt zu Zorngluth i hr Gemüth— Allein
Ihr denkt gewiß: das ſind Behauptungen,
Sind leere Worte, die der Falſchheit, dem
Verrath vielleicht zur Maske dienen; wohl! Ich weiß es, daß man Männer, wie ihr ſeid,
„e leeren Worten nicht gewinnen kann—
Polyperchon, weiß ich wohl, du biſt en bloßen Worte nicht ſo leicht zugänglich—
3.
Polynperchon.
Das Wort, das aus dem Herzen kommt, iſt mächtig— Ralippus. Ich tadl' es keineswegs! Nach Thaten richtet
Der Kluge, nicht nach Worten; dem Beweis,
Nicht der Behauptung ſollt ihr Glauben ſchenken! ⸗. Und da iſt er! Ihr habt vielleicht gehört,
Daß Dion ſeit dem Tod des Heraclides

