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Ariſtomache. Was iſt's, das meinen Bruder ſo erfreut? Dion.

Daß ihre Gunſt die Götter mir auf's neu Zuwenden; Wunder üben ſie an uns Sie haben den verſiegten Mutterſchoß Arete s, deiner Tochter, neu erſchloſſen: Sie fühlt ſeit kurzem wieder Mutter ſich, Ich werde wieder Vater ſein!

Ariſto mache. Den gnadenreichen Göttern Lob und Dank! Denn mehr noch als dein häuslich Glück ſeh' ich Aus dieſen Vaterfreuden uns erblüh'n.

Dion.

Des Schickſals weit're Schlüſſe deckt die Nacht Der Zukunft noch; der Menſch enthüllt ſie nicht.

Ariſtomache. Der Zukunft Schleier maß ich mir nicht an, Mit Seherblick prophetiſch zu zerreißen Nur wen'gen Auserwählten haben ja Die Himmliſchen die Kraft verlieh'n, zu ſchau'n, Somit der Schooß der Zeiten ſchwanger geht. Doch Gegenwärtiges kennt Jedermann,

Dem nicht des Wahnſinns Nacht den Geiſt verhüllt

Und nur von Gegenwärt gem ſprech' ich dir. Das Friedenswerk mit Dionyſius,

Das deine eigne Ruh', die Ruhe und

Das Glück von Syrakus begründen ſollte, Hat deines Sohns unzeit ger Tod zerſtört