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Glaubſt du, es hätte ſich die Herrſchaft von Dem ſchlimmen Vater auf den Sohn vererbt,| Es wär' dem ältern Dionyſius Der jüngre und unwürdig're gefolgt, Sobald das Volk es nicht gewähren ließ? Glaubſt du, wir wären nicht ſchon lange frei, Benn in den Maſſen von dem Freiheitsgeiſte Ein Funken glimmte, der in Hellas einſt Des Perſerkönigs Myriaden ſich Entgegenwarf und fie zerſchmetterte, Der in Athen ſo ſchöne Blüthen zeugte? Sowie ein Volk verlernt, die Freiheit als Sein höchſtes Gut zu lieben und zu ſchützen, Sobald es aufgehört, die Tyrannei Aus ganzer, voller Seel zu haſſen, dann Gehört die Herrſchaft dem, der klug und kühn. Und klug und kühn, Leptines, iſt Kalippus Zum Herrſchen wie geſchaffen! Er ſcheint es Zu fühlen: darum ſei'n wix auf der Hut! Ceptines.

Meinſt du, wir ſollen ohne ihn die Hand An Dion's Herrſchaft legen? ohne ihn, Durch unſre eigne Kraft allein, verſuchen, Sie umzuſtürzen? Fühlſt du dich ſo ſtark?

Polyperchon. Ich weiß, wir ſind allein nicht ſtark genug: Wir brauchen feines Raths und ſeines Arms Allein die Herrſchaft darf der Lohn nicht ſein. Für ſeinen Beiſtand.|

Zeptines. Nicht darf fie es fein!