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Sein Auge, Grabesnacht umſchließet es. In dunkler Nacht ſtrickt Aufruhr und Verrath Die Netze gegen Ordnung und Geſetz,
In dunkler Nacht urplötzlich bricht er aus
Und bringt durch Schwert und Dolch und Feuersbrunſt
Die Nacht des Tods ob eine Stadt, die Nacht Des Unterganges ob ein ganzes Volk.
Die That, die nur des Nachts ſich in die Welt Hinauswagt, ſie iſt eine Uebelthat.—
So iſt es eine Uebelthat, wozu
Ich heut den Auftrag gab? Ein Unrecht, daß Ich Hand an meine Feinde lege, weil
Die That, geſcheut das helle Tageslicht,
Die dunkle Nacht aufſuchte? Nein, wer ſagt, Daß ſie das helle Tageslicht geſcheut!
Sie nahm das graue Tuch der Nacht nur um, Weil ſie der Stadt die Aufregung erſparen, Weil ſie die Flucht der Feinde hindern wollte. Denn ſie, ſie haben ihre ſchwarzen Pläne
In dunkler Nacht geſponnen und verſteckt,
Sie haben dem Verrath, dem ſchwärzeſten, Der Freundſchaft Lügenmantel umgehängt, Mit Nachtgedanken ſich herumgetragen—
Der Nacht bedurften ſie für ihre Pläne:
Nur ihre That iſt eine Uebelthat!
Ich mache wider meine Feinde von
Dem ew'gen Recht der Nothwehr nur Gebrauch—
Ich übe gegen Syrakuſens Feinde Die Pflichten nur, die mir mein Amt auflegt. Mir hat die Stadt das Scepter anvertraut,
Um ſie vor ihren Feinden zu beſchützen,

