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Ich habe ſeine Neigung eingebüßt,
Seit dem ich die Erlaubniß zu dem Mord Des Heraklides, den es liebte, gab— O, edler Heraklides, wärſt du noch
Am Leben! Hätt ich meine Hände doch
Mit deinem edlen Blute nicht befleckt!
Dein Tod hat mir die Seelenruh geraubt—
Dein Geiſt verfolgt mich, quält und martert mich—
Die Eine blut'ge That läßt keine That
In meinem kranken Buſen mehr erſteh'n.
An Leib und Seele bin ich wie gelähmt—
Allmächt ger Zeus, du zürnſt der blut gen That!
O, ſchleudre deinen Blitzſtrahl auf mein Haupt,
Wenn ich in deinen Augen ſtrafbar bin,
Daß ich mit meinem Tod den Frevel ſühne! (Sinkt in einen Stuhl.)
Allwiſſender, du kennſt des Menſchen Herz,
Du weißt am beſten, wie ich ſie bereue!
Wir waren Freunde einſt, wir liebten uns—
Als ich den Hafen von Korinth verließ,
Theilt er mit mir daſſelbe Schiff, mit mir
Daſſelbe Ziel, dieſelbe Hoffnung. Nacht
War es, wir blieben lange wach— Wer iſt's?
Wer iſt s?(Arete tritt herein.)
Vierter Auftritt. Dion, Arete. Arete.
(Es blitzt und donnert.
(ſp ringt auf.)
*
Erſchrickſt du mein Gemahl? Ich bin's.

