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Erfaßte ein unſäglich Mitleid mit
Dem armen, ſchwergebeugten, fleh'nden Manne,
Den ich im Blüthenſchmuck der Schönheit und
Der Manneskraft gekannt, der täglich mich,
Als ſeinen Freund, mit Gnaden überhäuft.
Ich ſtieß das halbgezogne Schwert zurück
In die bequeme Scheide, und, um ihn
Zu retten, trieb ich ihn, den Tempel noch
Vor eurer Ankunft zu verlaſſen.— Teptines.
O .
Das war nicht gut gethan, Kalippus!
Ralippus. Auch Bereut' ich die unwürd'ge Schwäche, kaum Daß er des Tempels Schwelle überſchritten. Ich ſchleuderte darum das feige Schwert Zu Boden, wo es, wie ihr ſeht, noch liegt. Um aber künftighin nicht wiederum
Do gleicher Schwäche übermannt zu werden,
ö ich am Altar der Göttin zu,
ng keinem feigen Mitleid mich erweichen u k. wenn es Dion's Ende gilt— Ih findet mich darum den Mantel um zie Schultern und die Fackel in der Hand: Ich werde halten, was ich jetzt geſchworen!
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Volyperchon. So ſollen wir die Freunde nun entlaſſen?
Altar.)

