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Der Ruheſpender, bringt dir keine Ruh—
Du wälzeſt dich herum als lägeſt du
Auf Dornen nicht auf Daunen, Kalter Schweiß In großen Tropfen perlt von deiner Stirn, Dein Antlitz glüht in fieberiſcher Gluth,
Dein Athem ringt ſich wie in Todeskampf
Aus der beklomm'nen Bruſt O Angſt beklemmt Auch meine Bruſt—: Verlieren ſoll ich dich Vielleicht zum zweiten Male, theurer Mann!
Ich Unglückſelige, auf ewig dich
Verlieren! J
eee /// // AEG ETC
Dion(wirft ſich herum und ſpricht im Sch la fe). Sterben muß er— muß er—
Arete. Ach,
Der Traum führt ihm das bittre Ende vor— Was ſoll aus mir, was aus dem Kinde werden, Das vaterlos das Licht erblicken ſoll?
Dion(wie oben).
Mein Sohn— mein Sohn Gelo— mein einz ges Kind!— Arete.
Der Schatten unſres Sohnes tritt vor ihn Wie dieſer Erſtgeborne, enden wirſt Auch du, der nächſtens du in's Daſein trittſt. Die Feinde deines Vaters werden dich Vergiften, wie ſie deinen Bruder in Des Alters Blüthezeit vergiftet hatten— Sie werden deiner Mutter Armen dich Entreißen, ihrer Pflege dich entzieh'n, Sie ſelbſt vielleicht zum zweiten Male zwingen,

