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Frankreich. 93
lution haben fie erſchuͤttert, und andere Nationen ſich von ihrer Abhaͤngigkeit durch Schöpfung eigner Fabriken befreiet. Indeß nimmt fie noch immer einen ho— hen Rang ein, und wirft das Meiſte in die Schale der auswaͤrtigen Ausfuhr. Die wichtigſten von allen waren und find: 1) die Seidenmanufacturen für alle moͤgliche Arten von Seidenſtoffen zu Lyon, Tours, Nismes und anderwaͤrts. Im Jahre 1810 gab es im Reiche 4. 300 Seidenſpinnereien mit 43,089 Arbeitern; 181 Fabriken fuͤr Seidenzeuge, Gaze, Krepp 10, mit 86,875 Arbeitern; 351 Fabriken für Seidenband, mit 11,047 Arbeitern; 869 Fabriken für ſeidne Muͤtzen, Strümpfe, mit 24,284 Arbeitern; 25 F. fuͤr Blonden, mit 3500 Arbeitern. 2) Die Tuchmanufacturen ſind ſehr alt und aͤußerſt ſchoͤn, Paris, Sedan, Louviers, Abbeville, Elbeuf zc. zeich— nen ſich aus. Die Manufacturen für: wollene Zeuge aller Art, Serge, Camelotte, Berkane 2. find faſt allgemein verbreitet. Es gab hier 1810 12,586 Fabriken für Tuch, Tricot und ſchwere Wollenzeuge, mit 358, 633 Arbeitern; für‘ leichte Wollenzeuge 1,548 Fabriken mit 157, 209 Arbeitern, für wollene Mutzen, Struͤmpfe, 2593 Fahriken mit 18,000 Arbeitern; fuͤr Teppiche 9 Fabriken mit 670 Arbeitern. 3) Feine Leinen gewebe: Kammertuch, Linon, Spitzen in den Nord— gegenden zu Cambray, Alen gon ꝛc. Mittelleinwand muß dagegen ſtark eingefuͤhrt werden. 4) Die Baumwollenmanufacturen ſind uͤberall ſtark verbrejtet und mit Maſchinenſpinnerei verſehen. Im Jahre 1810 gab es in Frankreich, die Spinnereien mit eingerechnt, in Baumwolle 15, 606 Fabriken mit

