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tagen die Hofkirche; die Magdalenenkirche, mit den Soͤhnungsdenkmaͤhlern, die Ludwig XVI., deſ­ſen Gemahlinn, Ludwig XVII. und der Prin zeſſinn Eliſabeth aus weißem Catrariſchen Marmor errichtet worden, und herrlichen Gemaͤhlden. Ue brigens erfaͤhrt man von den Wirkungen des hie ſ­gen catholiſchen Cultus nicht viel Troͤſtliches. Nur Wenige denken uͤber den Geiſt der aͤußern Gebraͤuche, die ſie auch ſelten beobachten, nach; bei den Meiſten vertritt eine vornehme Gleichguͤltigkeit die Stelle religiößſer Gemuͤthlichkeit. Die Miſſionarien eifern zwar hin und wieder mit großer Heftigkeit gegen den Unglauben, die Sittenloſigkeit, die Schauſpiele, die Ketzerei beſſern aber wenig. Die Franzoͤſiſchen Geſetze ſeit der Revolution haben die buͤrgerlichen Vertraͤge(Trauung, Begraͤbniſſe c.) ganz von den kirchlichen Gebraͤuchen getrennt, und erkennen nur die erſteren als guͤltig an; ob Jemand den kirchlichen Gebraͤuchen ſich unterwerfen will, oder nicht, darum bekuͤmmert die Obrigkeit ſich nicht, das iſt Gewiſſens­ſache eines jeden Buͤrgers. Glaubt er, die Dazwi­ſchenkunft der Geiſtlichkeit nicht entbehren zu konnen, ſo muß er ſich den Bedingungen unterwerfen, welche dieſe ihm vorſchreibt; er kann keine Klage wider ſie erheben, wenn ſie ihren Dienſt verweigert, denn es ſtand ihm voͤllig frei, ſich nicht an ſie zu wenden. Auch die Kirchhöfe der ungeheuern Stadt ver: | dienen die Beobachtung des Reiſenden. An wenigen 1 Orten verſchwindet der Verſtorbene ſchneller aus der Geſellſchaft der Lebendigen, als in Paris. Man meldet den Tod den Unternehmern der Begraͤbniſſe,