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eroberten Kanonen zu tragen; das rieſenhafte Mo
dell iſt ſehenswerth.
Sehr wichtig und nuͤtzlich für Paris, das nur Fluß und wegen der Gypsgruben nicht trinkbares Quellwaſſer hat, iſt die Anſtalt am Quai des Gelestins, das Seinewaſſer zweimal zu laͤutern. Es wird ganz einfach vor Aller Augen mittelſt des Durchſickerns uͤber Kohlen, Kies, Erde, Sandſteine und Schwaͤmme gelaͤutert, laͤuft von einem Stock werke in das andere hinab, und tritt zuletzt kryſtallhell hervor. Der Eimer koſtet 2 Sou, eben ſo viel als das unmittelbar aus der Seine geſchoͤpfte Waſſer. Die unter der Polizei ſtehenden Waſſerfahrer, ge—
wöhnlich Savoyarden genannt, verführen in alle Stadttheile täglich 182,000 Ladungen, deren jede
zwei Eimer gereinigtes und nicht gereinigtes enthaͤlt. Wie viele Arme ſchoͤpfen noch aus der Seine und den zahlreichen Springbrunnen. e Paris iſt der Sitz der königlichen Univer— fität, mithin der Centralpunkt des ganzen öͤffent— lichen Unterrichts in Frankreich. Zu feinen beſon— deren Unterrichtsanſtalten gehören: die 5 Facultaͤten der Theologie mit 7 Profeſſoren, der Jurisprudenz mit 10 Profeſſoren, der Medicin mit 24 Profeſſoren, einem großen anatomiſchen Theater und einer Schule der Pharmacie, worin 10 Profeſſoren lehren; der mathemgtiſchen und naturhiſtoriſchen Wiſſenſchaf— ten mit 14 Profeſſoren und der ſchoͤnen Wiſſenſchaf— ten mit 14 Profeſſoren. Eine Normalſchule iſt ſeit 1820 beſtimmt, die zum Lehramte ausgewaͤhlten Juͤnglinge an eine Gleichförmigkeit des Unterrichts

