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im O. an Ain und Iſere, im S. und W. an Loire, und hat ein Areal von 54 JM. oder 529,842 Aeckern, wovon 23,473 Waldung. Die Oberfläche iſt huͤgelig und bergig, doch erhebt ſich das Saonegebirge nir gends Höher als 1200 bis 1500 F. uͤber das Meer. Der Boden iſt dürftig, in den Thaͤlern fleißig ange baut. Fluͤſſe; die Rhone, Saone, Azergue, Giers, Brevenne. Der Canal von Givors dient zum Steinkohlentransport. Das Clima iſt milde, aber ſehr veraͤnderlich. Unter den übrigens katholiſchen Ein wohnern gibt es viele Reformirte. Es kommen auf die M. 6441 Köpfe. Der Weinbau, welcher zum Theil vorzuͤgliche Sorten liefert, iſt fuͤr die Provinz die wichtigſte Beſchaͤftigung. Ackerbau und Viehzucht ſind nicht bedeutend. Der Bergbau geht auf Kupfer, wovon die Minen bei St. Bel und Cheſſh die reich: ſten Franzoͤſiſchen find, und 2 3000 Centner lieferü, und auf Steinkohlen, wovon etwa 12,000 Ctr. ge: wonnen werden. Der Kunſtfleiß iſt erheblich. Aus fuhr: Wein, Caſtanien, alle Arten von Seiden- und Galanteriewaaren, baumwollne Zeuge, Leinwand, Glas, Leder, Vitriol und chemiſche Producte. Die Provinz waͤhlt 3 Deputirte zur Kammer, und zerfaͤllt in 2 Bezirke, 25 Kantone und 261 Gemeinden. Staͤdte:

Lyon(Br. 450 45'752, g. 22° 29, gi), die zweite Stadt Frankreichs, Hauptſt. des Dep. an der

Rhone und an der Saone⸗Muͤndung, 60 M. in S. O.

von Paris. Die Stadt iſt ſehr alt; ſchon zu den Zeiten Auguſts war fie bedeutend, und 60 Galliſche Voͤlkerſchaften errichteten hier, auf der Spitze zwiſchen beiden Fluͤſſen, einen Tempel zu Ehren dieſes Kaiſers.