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Dep. der Ardeche. 419

75. Das Departement der Ardeche (de PArdèche),

ein Theil des ehemaligen Languedoc, zwiſchen 21° 30 bis 22° 31 O. L. und 44° 21 bis 450 13. N. Br. Graͤnzen: im N. Loire, im O. Iſere und Dröme, im S. Gard, im W. Lozere und Oberloire. Areal; 107 IM. oder 1,077,926 Aecker, wovon 66, 148 Waldung. Die Sevennen mit ihren Vorbergen durchſtreichen das Land; der Boden iſt leicht, und gibt ein gutes Wein, und Obſtland; das Clima if veränderlich, im Sommer unmaͤßig heiß, im Winter rauh und ſtuͤrmiſch. Fluͤſſe: die Rhone als Graͤnz fluß, die Ardeche, Loire, Canze, Doux, Eri­eur. Unter den Einwohnern, deren 2644 auf die [M. kommen, find gegen 60, 000 Reformirte, die uͤbrigen ſind Katholiken. Der Wein- und Obſtbau iſt ſehr beträchtlich, hier wachſen längs der Rhone die trefflichen Cote Rotie. Der Ackerbau liefert nur auf 3 Jahr das noͤthige Brotkorn; die Vieh zucht bedeutet wenig. Der Seidenbau dagegen macht in dieſer Provinz einen nicht unwichtigen Gegen ſtand aus; man gewinnt im Durchſchnitt uͤber 26906 tr, und ihre Verarbeitung, die über 10,000 Menſchen beſchaͤftigt, iſt mit der Wollen; und Papierfabrikatlon der vorzüglichſte Erwerbzweig; auch ſucht eine Menge der aͤrmeren Einwohner ihr Brot außer der Pro vinz. Man fördert von Mineralien bloß etwa 100000 Ctr. Steinkohlen. Ausfuhr: Wein, Ka ſtanien, Truͤffeln, Leder, Hanf, wollne und ſeidne Zeuge, Papier, Das Departement, welches aus

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