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Dep. des Iſere. 433
Chau de(6438). Fluͤſſe: die Rhone, der Gu ier, die Bourne, der Iſere, Oile, Drac, die Romanche und Soulouaze. Das Clima iſt ſehr geſund, mehr kalt als warm; die Sommerhitze in den Thaͤlern außerordentlich groß, die Vegetation bluͤhend. Auf die(IM. kommen 2931 Einwohner, meiſt Katholiken(im Ganzen 7009 Reformirte). Man ſpricht ein Patois von Franzoͤſiſch, Latein, Celtiſch, Griechiſch und Italieniſch, das aber in den verſchie— denen Thaͤlern ganz verſchieden klingt. Der Ackerbau wird mit vieler Anſtrengung betrieben, und da die Thaͤler, die deſſenungeachtet doch nicht genug er— zeugen koͤnnen, aus den ebenern Gegenden der Rhone Zuſchuß erhalten, ſo hat man im Ganzen den Des darf. Der Hanfbau iſt außerordentlich ausgebreitet. Obſt wird in Menge gezogen, beſonders Mandeln und Nuͤſſe, aus welchen letzteren ein vortreffliches Oel bereitet wird. Der Weinbau iſt ein Gegenſtand von großer Wichtigkeit, und liefert recht gute Ges waͤchſe, als der von Seyſſel, Reventie, Porte du Lion und Vienne. Die Rindviehzucht iſt einer der vornehmſten Zweige der Landwirthſchaft, beſonders aber blühen die Rindvieh, Schaf und Schweinezucht. Man macht die geſchaͤtzten Kaͤſe von Saſſenage, und hat die Schafzucht durch Merinos verbeſſert, wie denn zu Claix, Varcet, Avignonet und Murinais große Spaniſche Schaͤfereien angelegt ſind. Man Hält mehr auf Eſel und Mauleſel, als auf Pferde. Ziegen werden in Menge gehalten. Der Bergbau geht auf Silber(etwa 1000 Mark jährlich), auf Kupfer, Blei und Eiſen. Die Induſtrie iſt ziemlich
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