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Dep. des Var. 459

die Küften find flach, der Boden ſandig, trocken und wenig fruchtbar. Die Hoͤhe der hieſigen Berge be­traͤgt zum Theil 10, 200 F., eine der hochſten Spitzen iſt der Sainte Baume im N. W. von Toulon. Der Anblick dieſer Alpen hat nichts Erfreuliches: ſie ſowohl, als die ſie umgebenden Hügel, tragen weder Baum, noch Strauch und Pflanze, ſondern ſtehen als nackte Felſen da. Gewaͤſſer: der Var als Graͤnzfluß gegen Piemont, der Verdon, Eſteron, Artuby, Ar gens; Valat, Cagne, Bresgque.

Das Clima iſt aͤußerſt milde; im Januar bekleidet

ſich die Erde ſchon mit friſchem Gruͤn, und im Fe bruar ſteht alles in Bluͤthe. Es kommen auf die M. 228 E.; bloß Katholiken. Der Ackerbau wird vernachlaſſigt, die Kornfelder liegen ein Jahr um das andere brach, weil man den wenigen Duͤn­ger für die Weinberge noͤthig hat. Man hat nur fuͤr vier Monate Getreide, und kauft das Uebrige zu. Der Weinbau iſt ausgebreitet, und wird mit Vorliebe behandelt, wenn gleich die meiſten Gewaͤchſe, mit Ausnahme der Touloner, ſich nicht lange halten, daher fie Häufig in Branntwein und Eſſig verwan delt werden; auch trocknet man eine Menge Roſi­nen. Keine Provinz Frankreichs iſt ſo reich an ed­len Fruͤchten: man zieht koͤſtliche Feigen, Mandeln, Kaſtanien, Maronen, ſelbſt Orangen, Citronen, Po meranzen, Granaten, Datteln und ſuͤße Pataten im Freien. Die Oeleultur iſt wichtig, der Seidenbau war vormals bedeutender. An Holz iſt ein drücken? der Mangel; eleen ſo find wenig Weiden vorhanden, und die Rindviehr und Pferdrzucht daher in einem

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