Leguminosae.
I. Familie.
Hülsenpflanzen(Leguminosde). Papilionacea.
Kelch einblätterig, fünfzähnig oder fünfspaltig, zuweilen zweilippig. Krone fünfblätterig, unregelmässig; das oberste Blumenblatt heisst die Fa hne, die zwei seitlichen die Flügel und die zwei untersten, die häufig verwachsen sind, das Schiffchen oder der Kiel.(Selten sind alle 5 Blumenblätter mit einander verwachsen.) s taubgefässe 10, hinterhalb mit ihren Staubfäden zu einem Cylinder, der das Ovarium umgibt, verwachsen. Meist ist jedoch der oberste Staubfaden frei. Stempel einfach, aus einem Ovarium, einem Griffel und einer unter der Spitze stehenden Narbe bestehend. Frucht eine Hülse, d. i. ein einfächeriges Karpell mit einer seillichen Samennaht (Placenta). Samen ohne Eiweiss(Albumen), aber gewöhnlich mit dicken Samenlappen(Cotyledonen).
Kräuter, Sträucher und Bäume mit einfachen, dreizähligen, geſiederten und gefingerten Blättern, an deren Basis zwei Afterblättehen(stipulae) stehen. Sie finden sich auf der ganzen Erde; in der Schweiz jedoch sind die mit regelmässigen Kronen nicht repräsentirt, sowie es auch hier keine grossen Bäume aus dieser Familie gibt. Die meisten Leguminosen sind für das Vieh eine gute Nahrung, und als solche besonders berühmt Sind der Klee, die Esparsette, die Luzerne. Viele dienen auch dem Menschen als Speise, wohin be

