14 Leguminosae Loteae. als bei folgender. Auf Sümpfen und an Wassergräben durch die ganze ebene Schweiz. 2

2. L. corniculatus L. Stengel ansteigend, gewöhnlich 1 Fuss lang. Blättehen eirund rauten förmig. Afterblätt­chen fast herzförmig. Ueberall auf Wiesen bis in d. alp. Region. Bläht vom Mai bis zum August. 2

3. L. exilis Schleich. L. tenuis Kit. Blättchen und Afterhlätter fast lineal. Auf periodisch überschwemmtem Sand, bei Nyon und Coppet, bei Genf in der Air. 41% Fuss. Sommer. I

FTetragonolohus.

Oberer Rand der Flügel zusammenneigend. Kiel geschnabelt, ansteigend. Hülse vierseilig geflügelt. Kräuter mit dreizähligen Blättern und grossen blattartigen Afterblättern.

1. I. siliquosus Roth, Blumen blassgelh, einzeln auf Stielen, die zweidreimal so lang als die Blätter sind. Auf feuchten Wiesen und Weiden fast allenthalben in der Ebene und mont. Region, ohne Unterschied des Gebirgs und der Formation. Mai und Juni. 2

Calega­

Kelch glockig, fünfzähnig. Kiel stumpf. Der zehnte Staubfaden bis zur Mitte mit den andern verwachsen. Hülse lineal, walzig, Knotig. Grosse Kräuter, die dem Süden und Orient angehören. G. officinalis L. Geisraute. Blätter gefedert, mit einem ungraden Blättchen am Ende. Blumen weiss, traubig gestellt. In der Schweiz hie und da ver wildert, so bei Lausanne am See(Muret), bei Aarau(Heget­schweiler); auf dem Randen bei Schaffhausen sogar in Menge, nach einer alten Angabe. In Graubünden ist sie nicht zu finden. 2 Fuss. 2. Ist als Arzneimittel in Vergessenheit gerathen.

Colutea.

Kelch fünfzähnig, obere Jähne kürzer. Fahne ausgebreitet, mit 2 Warzen. Hülse innert dem Kelche gestielt, blasig aufgetriehen, vielsamig.

kin Strauch mit ge ſbẽn Blumen und geſiederten Blättern.