Leguminosae Viciease.

Diesem ähnlich, jedoch mit grössern rosenrothen Blu­men, kommt in den Gärten und hie und da verwildert der L. latifolius L. Vor.

10. L. heterophyllus L. Blumen rosenroth, zu 58 auf einem Stiele. Obere Blätter 2 3paarig. Stengel und Blattstiel breit geflügelt. 24 Fuss. Im Gebüsch an mehreren Stellen; im Canton Zürich, hei Basel, in der Waadt und am Fuss des Mery im benachbarten Savoyen, in der montanen Region. II Sommer.

11. L. palustris L. Blumen blau, zu 3- 6 auf einem Stiele. Blätter 2 3paarig. Stengel ungeflügelt.5 Fuss. Blattstiele geflügelt.. Auf sumpfigen Wiesen bei Rapperschwyl, Stäfa, an mehreren Orten der Waadt und bei Genf. Juli.

Orobus.

Kelch fünfspaltig oder fünfzähnig. Griffel lineal oder vorderhalb etwas breiter, die obere Seite flach und auf derselben unter der Narbe behaart. Hülse einfächerig, zweiklappig, vielsamig. Pe­rennirende Kräuter mit gefiederten Blättern, die statt des endständigen unpaaren Blättehens eine grannenartige Spitze haben.

1. 0. vernus L. Blätter 2 5paarig geſiedert: Blatt­chen eirund zugespitzt, gewimpert. Blumen roth, mit dem Alter blau werdend, meist zu 4 auf einem Stiele. 111% Fuss. Blüht im Frühling in Gebüschen und Wäldern durch die ganze Schweiz bis zur Grenze der Buche. Ist ein gutes Phasanenfutter.

2. O. tuberosus L. Blätter 2- 3paarig gefiedert: Blätt­chen elliptisch oder länglich lanzett, graugrün. Blumen anfänglich roth, nachher blau, zu 2 3 auf einem Stiele. Wurzel mit knolligen Anschwellungen. 1 Fuss. In Wäl­dern durch die ganze Schweiz bis in die suhalpine Region der Maiensässe ohne Unterschied des Gebirgs.

Von dieser Pflanze trifft man eine Varietät mit li­nealen, langen Blättern im Canton Tessin an, die man für eine eigene Art ansehen würde, wenn man nicht wüsste, dass sie aus Samen der gewöhnlichen Form ent­steht. O. tenuifolins Roth. O. gracilis Gaud.

3. O. niger L. Blätter meist 6paarig geiedert: Blätt­