Chenopodiaceae. 453
Im Tessin, Graubünden, Wallis, Waadt, Genf, Neuenburg, Basel, bei Biel und Zürich. Das ganze Kraut riecht widerlich.
9. C. Botrs L. Ganz drüsenhaaris und daher starkriechend. Blätter länglich-fiederig ausgebuchtet. Blüthenrispen sehr ästig mit entfernt stehenden Blüthen. 1‘. Auf Schutt und an Wegen, jedoch bloss der wärmern Schweiz. Häufig in Wallis und Tessin, stellenweise auch in der Waadt und zufällig und einzeln auf Gartenauswurf auch in andern Cantonen. Sommer. Ist in einigen Ländern officinell.
— In Chili wächst das C. Quinod, dessen Samen wie Reis verwendet werden können. Man hat daher auch angefangen, es bei uns anzupflanzen.
Sect. IJ. Karyopsis höher als breit.
10. C. glaucum L. Blätter länglich, buchtig gezähnt, unterhalb graugrün. Früchte zum Theil linsenförmig wie in voriger Section, zum Theil höher als breit. Stengel aufliegend oder ansteigend, 4‘ lang. O Auf Schuttund Püngerstellen der wärmern Schweiz und auch hier ziemlich selten. Unter- Wallis, Waadt, Genf, Basel.
11. G rubrum L. Blätter ziemlich rautenförmig, unbestäubt, vorderhalb buchtig- gezähnt. Die meisten Blüthen mit 2— 33paltigem Perigon und 2- 3 Staubgefässen, Stengel aufliegend oder ansteigend, 1-2 lang. O Um Düngerstellen herum, an Wegen etc. Häufig in der montanen und subalpinen Region von Bünden und St. Gallen. Wurde auch bei Bex und Chessel in der Waadt und bei Basel gefunden. Sommer.
12. C. Bonus- Henricus L. Guter Heinrich. Blätter zeckig Spiessförmig, ganzrandig, bestäubt. Blüthenknäuel eine endständige Aehre bildend. Narben— 4. Staubgefässe 5. Frucht höher als breit. 1-2“ O Blüht schon im Mai. Sehr gemein auf Schuttstellen, an Wegen und Hecken durch die ganze ebene und bergige Schweiz bis in die alpine Region. Die Heimelen werden in einigen Gegenden der Schweiz von den Landleuten zu Gemüse benützt.
+ KlIitum.
Perigon 3- 58paltig, zur Fruchtreiſe fleischig
ansch wellend. Staubgefässe 1, selten 4—- 5. Ka

