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1168 Deutſchland. Schwarzburg⸗Sondersh.

die Schwarzburg-Schwarzburgiſche Linie überhaupt ein Ende nahm.

Graf Heinrich X., der Stifter der Blanken burgiſchen Linie, hatte ſeine Reſidenz auf dem Schloſſe zu Blankenburg, einem noch bis jetzt Schwarzburgi ſchen Staͤdtchen. Nach feinem 1283 erfolgten Tode regierten feine Söhne Heinrich VIII. und Süns ther XV., anfangs gemeinſchaftlich, theilten aber hernach ihre Beſitzungen, die jedoch wieder unter Hein richs Herrſchaft vereinigt wurden, da Guͤnther 1352 kinderlos ſtarb und ſchon vorher ſeinen Landesantheil feinem Bruder übergeben hatte. Dieſer Graf Hein rich XII. vermehrte in Verbindung mit Graf Guͤn ther XII. die Schwarzburgiſchen Beſitzungen durch

feine Reſidenz nahm. Er ſtarb 1326. Von. feinen Söhnen regierten Heinrich XV. und Guͤn ther XXI., wovon der letztere der beruͤhmteſte un­ter allen Grafen Schwarzburgs iſt, indem er 1349 zum Roͤmiſchen Könige erwaͤhlt wurde, ohne jedoch dieſe hohe Wuͤrde lange zu beſitzen; denn ſchon in demſelben Jahre ſtarb er(wie man gewohnlich glaubt, durch Vergiftung), nachdem er kurze Zeit vorher in einem mit feinem Gegenkoͤnige Car! IV. abgeſchloſſe nen Vertrage gegen eine gewiſſe Geldſumme der Koͤ nigswuͤrde entſagt hatte. Guͤnthers Bruder Heinz rich XV. war es, der das Geſchlecht der Grafen von Schwarzburg fortpflanzte, denn Guͤnthers Nach: kommenſchaft erloſch ſchon 1357 mit ſeinem Sohne Heinrich XV. hinterließ bei ſeinem Tode 1336 zwei Söhne, Heinrich XVII. und Günther XXV.,

die Erwerbung der Herrſchaft Arnſtadt, wo er nun