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14 Italien.
den Fall der Hohenſtaufen. Kaͤmpfe der Paͤpſte und Republiken mit den Kaiſern. Gregor VII. demuͤthigte Heinrich IV. 1077. Urban II. wiegelte die eignen Söhne gegen den Kaiſer auf. Konrad, der aͤlteſte, wurde 1093 zum Koͤnige von Italien gekroͤnt; nach ſeinem Tode(1101) gelang es dem zweiten, Heinrich, den Vater vom Kaiſerthrone zu verdraͤngen. Heinrich V., das Geſchoͤpf des Papſtes, trat bald als deſſen Widerſacher auf, ſchloß aber nach harten Kaͤmpfen mit ihm das Wormſer Concordat 1122. Ein Hauptpunkt, der unverglichen blieb, erregte das 12. und 13. Jahrh. hindurch neue Zwiſte, die Erbſchaft Mathildens, Markgraͤfinn v. Toscana(ſt. 11 15), die alle ihre Guͤter mittelſt Teſtaments, deſſen Sul tigkeit die Kaiſer anfochten, dem Paͤpſtl. Stuhle vers macht hatte. Unterdeſſen bildete ſich im Suͤden aus den Truͤmmern Republikaniſcher Freiheit und Griechen⸗ und Lombardenherrſchaft der Normaͤnniſche Staat zum Koͤnigreich, unter Roger J. In den kleinen Freiſtaaten im Norden Italiens war die Staatsgewalt gewoͤhnlich unter die Conſuln, den kleinen Rath(eredenza), den großen Rath und die Volks verſammlung(perliamento) vertheilt. Kleine Fehden entwickelten ihre jugendliche Kraft. Ders gleichen war die, welche mit der Zerſtoͤrung von Lodi durch die Mailänder endigte(111), und die zehnjauͤhrige Belagerung Comos durch Heere aller Lombardiſchen Staͤdte( 18 28). Die Unterwerfung dieſer Stadt erhob Malland zur erſten Macht der Lombardei, mit der ſich die meiſten benachbarten Staͤdte verbanden. Andre bildeten um ihre Neben

