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ſammelt, bei welchen fie eine vorzüglich Begünſtigte iſt wenn wir zuſammen ſprechen wenn ich neben ihr ſitze und ihre ſanften Augen den meinigen begeg­nen da fühle ich die Ungleichheit der Jahre nicht; mein Herz ſpricht zu ihr und das iſt noch jugend­lich! Aber in den bunteren und fröhlicheren Kreiſen, in welche ihre Anweſenheit mich lockt, wenn ich da dieſe feenhafte Geſtalt umringt ſehe von Solchen, welche die ſie ſo natürlich feſſelnden und blendenden Zerſtreuungen noch nicht überlebt haben dann fühle ich wohl, daß mein Geſchmack meine Neigungen meine Lebensgewohnheiten einem andern Lebensalter angehören und befrage mich ſelbſt ängſtlich, ob mein Weſen, meine Jahre geeignet ſeyen, ſie glücklich zu machen? Dann erkenne ich wohl den gewaltigen Ab­ſtand, welchen Zeit und Lebenserfahrungen herbeifüh­ren zwiſchen einem Mann, den die Welt ermüdet hat und einem Mädchen, dem ſie noch neu iſt. Wenn ſie ſpäter fände, daß die Jugend nur die Jugend lieben ſollte dann wäre noch meine bitterſte Qual die der Reue! Ich weiß wie innig ich liebe, weil ich weiß, wie unermeßlich viel theurer mir ihr Glück iſt als das meinige! So will ich denn noch eine Weile zuwarten ich will Alles prüfen ich will mich recht in Acht nehmen, damit ich mich nicht ſelbſt täuſche. Bis jetzt glaube ich nicht, daß ich Nebenbuhler habe, die zu fürchten wären; ſo ſehr ſie von den jüngſten und glän­zendſten Männern umgeben iſt, wendet ſte ſich doch immer mit augenſcheinlichem Wohlgefallen zu mir, den