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) deſſen wir in dieſem Leben theilhaftig werden; und | durch meine Schuld bin ich dieſes unſchätzbaren Gu— | tes beraubt. Wie unglücklich habe ich mich ſelbſt ge— macht! Nun ſehe ich, wie wahr es iſt, was die heilige Schrift ſagt: Die Sünde iſt der Menſchen . Verderben. Jener heitere frohe Muth, den ich ſonſt | in gefunden Tagen hatte, iſt von mir geflohen, ich bin kraurig, mürriſch und untauglich, die unſchuldigſten Vergnügungen dieſes Lebens zu genießen. Wie ruhig und zufrieden könnte ich jetzt ſeyn, wenn ich meine Geſundheit ſorgfältig bewahret hatte, und meine Kräfte gebrauchen könnte, in dem Berufe, den . mir die Vorſehung angewieſen, zum Beſten meiner Mitmenſchen zu arbeiten! Oder wenn ich nur nicht durch meine eigene Schuld krank wäre, ſo könnte ich mich doch noch damit tröſten, daß ich mich nicht ſelbſt| zür Ausübung meiner Pflichten untüchtig gemacht habe. Nun aber aängſtiget mich mein Gewiſſen durch den Vorwurf, daß ich meine Kräfte nicht in dem Stande, den mir Gott angewieſen hat, zum Dienſte meiner Nebenmenſchen gebrauchen kann. Und wie viele Pflich⸗. ten, die ich entweder als Vater, als Ghegatte, oder als Freund, als Dienſtbothe u. ſ w. auslben ſollte, kann ich jetzt durch meine eigene Schuld nicht mehr erfüllen! Nicht genug, daß ich meinen Nebenmenſchen nicht mehr nützlich ſeyn kann, ich bin auch wirklich der menſchlichen Geſellſchaft, vorzüglich aber den Meinigen beſchwerlich. Ich kann nicht nur für fie keines weges mehr arbeiten und ſorgen ſondern ich bin auch unfähig, es für mich ſelbſt zu thun. Ilh kann mir den nothwen— digen Unterhalt nicht mehr ſelbſt ſchaffen, ſondern ich muß auf Anderer Unkoſten leben, die ſich vielleicht ſelbſt an dem Nöthigen abbrechen müſſen, und dadurch in Verlegenheit und kümmerliche Umſtande geſetzt wer

