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ſtanden! Wie mancher unter meinen Mitbruͤdern

iſt unter harten und ſchweren Kaͤmpfen zu ſeiner jetzigen Herrlichkeit gegangen! Ich ſehe hin auf meine vorigen Leidenstage, und mit frohem Her zen preiſe ich dich, mein Gott, der du mich ge­leitet haſt. Gelobet ſey dein Nahme für deine Barmherzigkeit, die mich noch leben laßt; für dieſe Leidens ſtunden, die mich zum Nachdenken äber mich ſelbſt bringen; für dieſe heilſamen Erin­nerungen, Sorge für meine Seele zu tragen, und mich auf ein ſeliges Ende vorzubereiten. Ge­troſt und voller Zuverſicht ſehe ich dem Tode ent gegen, der mein Vertrguen, meine Geduld, meinen Glauben an dich, mein Heiland! und meine Ergebenheit in deinen Millen belohnen wird. Ich weiß nicht, wie oft die Sonne noch über mich aufgehen; ob nicht heute oder mor­gen, oder doch in wenigen Tagen mich, du o Herr meines Lebens, deine allmaͤchtige Stimme abrufen werde. Vielleicht iſt meine Vorberei­tungszeit noch ſehr kurz, und ich ſollte einen Augenblick verſaͤumen, auf mein Heil zu denken? Bin ich meiner Seligkeit gewiß, ſo fuͤrchte ich keine Leiden und ſelbſt den Tod nicht. Behuͤte mich nur vor Fehltritten und Suͤnden, in die ich ſo leicht fallen kann, wenn dein Geiſt nicht meine Sinne und Gedanken regieret. Er­zeuge in mir gute Geſinnungen, nie von dem zu weichen, was gut und dir gefällig iſt. Laß den heutigen Tag von mir zu deiner Ehre an­fangen und gluͤcklich vollenden, damit ich am Abende desſelben dich mit dankbarem Herzen verherrlichen, und mit Freude ſprechen Möge:

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