Ich erkläre zu Gunsten der Unfähigen, meine Flora mit diesem zweyten Bande für geschlossen; sie mögen, ohne mir einen Schaden zu- zufügen, und ohne ein mangelhaftes Werk zu besitzen, mit diesem zweyten Bande austreten.

Der streng botanischen Partey gebe ich die Versicherung, daß mei­ne weitern, auf die Flora sich beziehenden Werke, nichts Anderes mehr enthalten sollen, als reine botanische Bemerkungen.

Meinen Gönnern und Freunden hingegen sage ich zu ihrer Beruhi­gung , daß sie statt der Fortsetzung der Flora in Zukunft lauter ein­zelne, complette Werke in monographischen Formen erhalten werden, die, bis auf den Text, gleichförmig eingerichtet sind, und in denen keine Wiederhohlungen, sondern nur Ergänzungen Vorkommen, so, daß sie also diese Werke als thcilweise Fortsetzungen betrachten, und sie an die Flora anschließen können.

Um aber auch den Freunden meiner Muse einen Beweis meiner Bereitwilligkeit zu geben , werde ich in der Folge meine Ansichten, mei­ne Gefühle, meine aufgegriffenen Revelationen der Blumenfprache, in so ferne sie sich auf jene nachfolgenden botanischen Werke beziehen, gleichfalls abgesondert herausgeben , sowie ich bereits meinen österrei­chischen Blumenkranz in Beziehung auf diese zwey Bände der Flora als ein selbstständiges, auch ohne ihrer Beziehung genußbares Taschenbuch geliefert habe.

Das nächst folgende, der Vollendung bereits nahe Werk, wird in zwey Bänden eine Auswahl von zwey hundert der merkwürdigsten Holz­gewächse des österreichischen Kaiserthums enthalten. Diejenigen Bäume und Sträucher, welche ich schon in meiner Flora, und in früheren Wer­ken aufgeführt habe, werden hier nicht wieder erscheinen. Nur im Text werden die benöthigten, rein botanischen Notitzen davon aufgestelltwer- den, und es wird den Besitzern jener neuen Lieferung frey stehen, die ihnen mangelnden Abbildungen, nach der von mir eröffncten Anstalt,