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fleißig sein; sobald ich genugsam schreiben kann, erfreue ich meine Eltern mit einem Brieflein, und dann auch meine lieben Großeltern.
Wie froh bin ich nun, daß ich Euch Etwas sagen kann, wenn ich schon nicht bei Euch bin! Doch möchte ich gern wieder einmal mündlich mit Euch reden. Es ist schon gar lange, seit Ihr bei uns gewesen seid. Auch meine lieben Eltern hoffen, Ihr werdet uns in diesen schönen Frühlingstagen besuchen. Ihr müsset wieder einmal sehen, wie es bei uns geht. Kommet doch recht bald! Meine Eltern erwarten Euch mit Verlangen und lassen Euch freundlich grüßen; ebenso Euer Enkel
Abraham Steger.
5. Abraham an seine Großeltern.
Liebste Großeltern!
Euer Knecht, den Ihr hierher geschickt habet, sagt, Ihr wollet uns nächsten Sonntag besuchen. Das freut meine lieben Eltern und mich sehr. Der Vater will Euch bis N. entgegengchen und mich mitnehmen. Wie freue ich mich, Euch wieder zu sehen. '
Ihr, lieber Großvater, erzählt mir dann wieder schöne Geschichten, wie es vor Alters gegangen sei. Ich aber will Euch meine Schriften zeigen, und Euch erzählen, was ich in der Schule lerne. — Meinem Vater und der Mutter werdet Ihr herzlich willkommen sein, wie auch Euerm gehorsamen Enkel
Abraham Steger.
Brugg, den 9. Juni 1864.
Paul dankt dem Pathen für sein Neujahrsgeschenk.
Lieber Herr Pathe!
Ihr habet mir ein schönes Neujahrsgeschenk überschickt, das mich gar sehr freut. Da ich Euch nicht mündlich danken kann; so will ich es schriftlich thun, so gut ich es vermag. Es fällt mir aber schwer, meinen Dank so auszudrücken, wie ich ihn im Herzen empfinde. Darum sage ich bloß: Ich danke Euch herzlich, lieber Pathe! Ich bitte

