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8. Einige Höflichkeitsbriefe.
231. Neujahrswunsch an einen hohen Gönner.
Hochgeehrter Herr!
Erlauben Sie, daß ich Ihnen am Ende des Jahres, welches durch Ihre wohlwollende Fürsorge für mich und die Meinigen so glücklich war, in schlichter Aufrichtigkeit des Herzens meinen verbindlichsten Dank darbringe und Sie um die Fortdauer Ihrer für mich unschätzbaren Gewogenheit bitte.
Meinerseits werde ich es mir zur angenehmen Pflicht machen, durch dankbare Verehrung Ihrer Güte stets derselben würdig zu sein. Es ist daber mein sehnlichster Wunsch, daß Ihnen der Himmel im neuen Jahre recht viele frohe Tage schenke, Sie vor Allem bewahre, was Ihrem edlen Herzen Kummer bereiten könnte, und alle Ihre Schritte schützend begleite.
Wollen Sie diese mir von. Hochachtung und Dankbarkeit eingegebenen Worte gütig ansnehmen und mir auch ferner Ihre hilfreiche Gewogenheit erhalten! Ihren Beifall, an dem mir so viel gelegen ist, durch mein Verhalten ernstlich zu verdienen, darnach wird immerfort mit aller Sorgfalt streben Ihr in Hochachtung
ergebenster N. N.
232. Bei Erwählung zu einem hohen Amte.
TlaruS, den —
Hochgeehrter Herr!
Daß Sie in jüngster Heit zu dem hohen Amte eines Regiernngsrathes (Oberrrchters) berufen worden sind, konnte Niemand befremden, und hat am allerwenigsten

