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Des Hadschib's Dschafar Sturz.
Denn sobald Dschafar ben Aly nach Spanien zurückgekehrt war, ward er wie ein Verräther ins Gefängniß geworfen, bald darauf enthauptet und sein Kopf dem Freunde Muham- mad's, dem Balkin ben Zeiri, zum angenehmen Geschenke überschickt; die Verwandten und Freunde des Ermordeten sahen diese Hinrichtung als eine offenbare Erklärung der Feindschaft zwischen den beiden Hadschib's an
Im Anfänge stimmten ihre Bestrebungen darin überein, den jungen Chalifen nicht zur Regierung gelangen zu lassen; die Verwandten Hescham's (die Meruauer oder Ommaijadcn) von jedem Einfluß in der Negierung entfernt zu halten, und daher auch die Slavonischen Eunuchen, welche dem Ommai- jüdischen Hause ganz ergeben waren, aus dem Wege zu raumen. Muhammad ließ durch seinen College» diese achthundert Mann starke Leibwache des Chalifen zernichten sobald ihm dieses gelungen war, stand seinen ehrgeizigen Planen niemand mehr im Weg als der bisherige Helfer. Seit der Hinrichtung des Dschafar ben Aly, dessen Tod strenge Gerechtigkeit zu erheischen schien, war zwischen beiden Hadschib's ein Krieg auf Tod und Leben ausgcbrochen. Mu» hammad hatte durch den Frieden mit den afrikanischen Mos» lem's neue Hülfstruppen erhalten und durch die siegreichen Kriege gegen die spanischen Christen, worin er sich den Namen Almanzor (der Vertheidigcr) erworben hatte, war ex den Moslem's ljeb und angenehm geworden, das Heer aber und besonders dessen Anführer, hatte er sich durch seine un- bcgränzte Freigebigkeit "gewonnen. Daß diese Anstalten Al- manzvr's zum Sturze seines College» diesem aufficlcn, ersieht man schon aus dem Mißvergnügen, welches er über Alman- zor's allzu große Freigebigkeit gegen das Heer äußerte. Als Präfekt der königlichen Schatzkammer hatte er das Fünfthcil der Beute, welches dem Chalifen zufiel, zu empfangen: da
6oiläe ll. c. 96.^
Murpli). x. Itl. Sie zahlte sonst 4000 — 6000 Mann: es
scheint demnach, daß nicht alle umgebracht wurden.

