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Christliche Staaten.

nein Vater die .Grafschaft Castilien abgetreten, wozu der König von Leon noch als Mitgift für seine Schwester die Länder zwischen dem Pisuerga und Cea fügt: das Ganze be­herrscht Ferdinand unter dem Namen König von Casti- licn ^). So schmerzlich Bermudes dieser Länderverlust war, so bestimmte ihn doch Nothwendigkeit und die Bitten seiner Rathe nachzugeben: er hoffte wenigstens durch diesen Fricdcnsschluß die große Ucbcrmacht des Sancho Major gebrochen zu haben, welcher zwei Jahre lange von den Py­renäen bis an die Grenze von Gallicicn unter dem Namen eines Königs von Pamplona, Aragon, Sobrarve, Castilien und Leon geherrscht hatte: ja er soll sich sogar Kaiservon Spanien genannt haben (1034).

In demselben Jahr kurz nach der Vermählung Ferdi­nands mit der Dona Sancha zu Sahagun, welcher Bermu­des mit scheinbarer Freude beiwohnte ^°), theilte der vom Alter gebeugte Sancho seine übrigen Länder unter seine an­dern Söhne: der älteste von ihnen, Garcias, erhielt Na­varra, Biscaya und die Provinz Rioja am rechten Ebro- ufcr, Gonoalo die zum Königreich erhobene Herrschaft So­brarve innerhalb der Grafschaft Ribagorea, am Fuße der Pyrenäen, und Ramiro der jüngste, außer der Ehe erzeugte, Sohn, den kleinen und schmalen Länderstrich vom Thale Ronccsvalles bis an die Ufer des Cinca und Ara, unter dem Namen des Königreiches Aragonien "). Nach der Er-

Dieses bestreitet Ilisco 1. 35. i>. 52. Er glaubt Castilien wäre erst seit Ferdinand's Krönung in Leon (1037) zum Königreich erhoben worden.

l.ncas IHens. 99. Roäeric. I'olet. lVloret Ln. p. 549. s^. '/nirita I. x. 13.

liaicas 3'nclensis dir. p. 91. Verinnnclns largissiina insna regales soroi5s nnptias exlnbnit.

IVIonacli. ?>il. 6>,ron. 313: Oarsiam primvgvnitum kam-

I>iloiiensIIni's ^ 1 , aeseeii: b'ernancluin vero liellatrix C astella snssinne Wall is gnliernalore snsvepit. Declit llamiro,