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ist, so soll auch sein Geld das meinige sein; kommt Kameraden, jetzt wollen wir meines Vaters Geld holen. Schnell machten sie sich auf den Weg, und um Mitternacht standen sie vor seines Vaters Haus, da ihnen aber nach mehrmaligen Klopfen nicht geöffnet wurde, sprengten sie die Thüre auf, und zwei Kaufmanns- diener nebst drei Kindern und seine eigene Mutter wurden ermordet, dem Diest- mädchen gelang es jedoch durch das Zimmerfenster zu entfliehen. Die Räuber durchsuchten darauf alle Zimmer, und was sie fanden an Geld und Gut wurde mitgenommen, machten sich sodann auf den Weg, und kehrten in eine Waldschenke ein, um sich zu erquicken. DaS Mädchen, welches durch das Fenster emfloh, folgte ihnen nun von ferne nach, und als es versichert war, daß die Räuber in der Schenke sich verweilen werden, ging sie zurück und machtn alsogleich die Anzeige dem Gerichte, wo dann viel Militär nebst anderer bewaffneter Mannschaft ausrückte, den Wald besetzte, die Waldschenke umringte und das Glück hatte, die ganze Räuberbrut gefangen zu nehmen, sie mit Fesseln zu belegen, und so der Gerechtigkeit zu überliefern; es wurde ihnen der Prozeß gemacht, worauf der größere Lhetl der Räuber hingerichtet, der übrige Theil auf den Festungsbau verwiesen wurde.
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^ört Freunde! was ich neues bringe Aus dem schöne« Schwei'zerland,
Was erst kürzlich ist geschehen Mach ich jedermann bekannt Wie ein Sohn den Vater und Bruder Zn dem Walde umgebracht,
Gkausam mußten beide sterben Zwölf Uhr war es in d er Nacht.
Zosef Kulman war sein Name.
Ein reicher Kaufmann in der Stadt,
Der zwei Töchter und vier Söhne Mit seiner Frau erzeuget hat,
Wovon der Jüngste mit zwanzig Jahren Kam zu einer Räuberband'.
Die ihm zu ihrem Hauptmann wählten, Und ihm gaben die Freundschastshanv.
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Als jener Mord war nun volle.ndet, Und Hauptmanns Vater hauchte aus Zogen sie mit schnellen Schritten ^ Und stürmten nun des Vaters Haus. Ein Diener der das Thor geöffnet. Glaubend es war sein guter Herr, Ach Gott in einem Augenblicke Lebte der Diener auch nicht mehr.
Dann eilten sie zum zweiten Stocke; Macht auf, ich bin euer Sohn Und ein Stich mit einem Dolche Traf auch das Mutterherz zum Lohn. Die Dienstmagd ferne lauschte,
Eine Pistole in der Hand,
Ja ein Räuber war getroffen,
Der gleich seinen Tob empfand.
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Sie unternahmen an einem Morgen Die Reise in eine nahe Stadt,
Wo der Hauptmann den eigenen Water In dem Wald getroffen hat,
Halt, schrie er im vollen Zorne,
Greift an Kameraden mit Herzenslust, Zog den Dolch aus seinem Kleide Und stößt ihm den Vater in die Brust.
Nun wollten sie die Dienstmagd morden, Und schrien, mit dir ists aus,
Schrecklich war es anzufthen Flugs sprang sie zum Fenster hinaus. Auch drei Kinder schrecklich jammern, Erbarme dich o großer Gott«
Doch keine Gnade von den Mördern,
Im Augenblick waren sie todt.
Als sie nun ihren Raub vollendet, Und ziehen in die Waldschenk ein,
Da dachte sich das treue Mädchen, Ihr müßt alle gefangen sein,
Der Richter sie ergreifen ließ,
Und setzte sie in Ketten fest.
Ihr Urtheil wurde bald bekannt.
Sie sterben durch des Henkers Hand.
A Preßburg 1845.
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