Borbericyt
zur ersten Auflage.
^Oiele von meinen Schülern lagen mir an, ich möchte ihnen ein Lesebuch geben; und meistentheils begehrten sie einen deutschen Dichter. So drückten sie sich aus, La sie vermuthlich sagen wollten: Ein Buch, welches nicht nur allein nützlich, sondern auch angenehm wäre. Ich hatte in meinen kleinen Schranken nicht viele Bücher, die ich ihnen gexn konnte — geben wollte.
Ich entschloß mich also, von einem guten Buche etliche Exemplare zu kaufen , und diese unter meine Schüler aus- zutheilen. Aber ich stund gleich an, was ich für eines wählen sollte. Ich fragte also einen Mann, der eben so große Kennt- niß von Büchern, als Liebe für die Jugend hat, was für ein Buch ihm für das Alter, für den Geschmack, für die Be- dürfniße meiner Schüler das tauglichste schiene. „Ich kenne keines, sagte er mir,
^ welches alle die Eigenschaften hätte, die " sie verlangen. Schreiben 'Lüe selbst etwas zusammen, setzte er halb scherzend hinzu; nehmen Sie aus mehreren Vü-
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