Erstes Kapitel

Ein Schloßherr von ehemals.

An dem westlichen Abhange der Vogesen, in jenem Theile Frankreichs, der an Lothringen und die Cham­pagne grenzt, dehnten sich zur Zeit, wo diese Geschichte beginnt, große Waldungen, die durch eine übertriebene und unvernünftige Entholznng seitdem beträchtlich ver­mindert worden sind, in weite Ferne hin. Zu dieser Zeit, nämlich nur das Jahr 1788, bildete diese ganze Gegend, die bald unter dem Namen Liebfrauenwald, Mericourter Forst, bald AuvrignyerBusch oder Berceviller Thal bezeichnet wird, nur einen einzigen Waldbezirk von zwölf bis fünfzehn Geviertmeilen, in welchem Hügel mit Thälern abwechselu und eine Menge Bäche fließen, die sich in der Hauptniederung von Auvrigup vereinigen und nun als kleiner Fluß fortströmeu, der den Namen Argentine trägt. Im Allgemeinen nannte man aber die ganze Gegend das Auvrignyer Land.

Die Gegend war von einer ziemlich zahlreichen Be­völkerung bewohnt und bestand aus mehreren Dörfchen und Weilern, deren ansehnlichste Maulincourt, Berce- ville, Mericourt und der Flecken Auvriguy waren. Letz­terer bildete gleichsam den Hauptort des ganzen Bezirks,

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