Vorwort.

Die Romanliteratur unserer Tage läßt sich in Bezug auf ihren religiösen und moralischen Gehalt füglich in vier Abteilungen zerlegen.

1. Irreligiöse Schriften. Viele Romane, Er» zählungen, Novellen u. s. w. behandeln die Religion (besonders die katholische), ihre Lehren und die Feierlichkeiten ihres Gottesdienstes auf eine unan­ständige, böswillige Weise; sie wollen den christlichen Glauben in den Herzen ihrer Leser untergraben, die Ergebnisse einer von Gott getrennten Philosophie an dessen Stelle setzen und auf den Trümmern des Ehristenthums eine neuedas Fleisch emanzipirende," jede Leidenschaft entfesselnde Religion errichten. Sie entstellen und verdrehen die Lehre des -Heilandes, höhnen über fromme Bräuche, Wunder, Reliquien und kirchliche Orden und bedecken die rechtmäßigen