daraus erfolgt. Ei,u Gericht guter, leicht verdau­licher und gehörig gekochter Nahrungsmittel ist . besser als mehrere und hintcrläßt nicht leicht unan­genehme Folgen.

Aber auch zu rechter Zeit muß man essen um es mit gutem Erfolg zu thun und diese rechte Zeit hängt zum Thcil von der Gewohnheit ab'. Nicht bei allen Menschen kann ihrer Geschäfte wegen die­selbe Stunde zum Essen bestimmt scyn,- dies ist aber auch nicht nöthig; wenn man nur täglich zu derselben Stunde ißt, zu welcher man steh einmal gewöhnt hat, so ist es gut, denn der Körper ver­trägt Unordnung darin nicht gern, obwohl er eine veränderte aber dann stets beobachtete Ordnung leicht annimmt. Kann man es aber so einrichten, daß man den Anfang, die Mitte und das Ende des Tages zum Essen wählt, so ist es unstreitig am vorthcilhastcstcn, weil dann der Magen nie zu lange leer bleibt und die gehörige Zeit zur Verdaunng hat. Früh .erwacht man ' gewöhnlich mit Hunger, der Magen ist durch den: Schlaf gestärkt und zum Verdauen vorbereitet, mithin ist passend ihm die nöthige Nahrung zu geben. Doch nehme man um diese Zeit nicht zu viel ein, da der Morgen gewöhn- ' lich den Geschäften gewidmet ist, und die Verrich­tung derselben zur Verbauung vieler Speisen nicht paßt.

Des Mittags hingegen, wo das Frühstück ver­daut und der Hunger von neuen rege geworden ist, genieße man mehr und festere Speisen, wie Fleisch u. dcrgl. Durch die Arbeit des Morgens erschöpft. bedarf der Körper neue Kräfte und der Nachmittag