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Beschreibung
einer gräßlichen
r
d
a t,
welche
zu Mainz im Zahrc 1842 den 16 Februar
von einem Gastwirth verübt wurde,
rvelcher, in dem Wahne einen reichen Viehhändler zn ermorden.
seinen eigenen Sohn unlbrachte.
einer etwas entlegenen Straße der Buudesfestuug Mainz, besaß. der Gast-
' wirth Leopold Schmid, ein Gasthaus unter dem Schilde: »zur goldenen
^ Eiche.« Anfangs. als der Wirth dieses Gasthaus übernahm, gehörte es zn den
- Besuchteren dieser Stad*; spater aber kam es dadurch in einen schlechten Ruf,
daß mehrere Menschen, die dort einkehrteu, unbegreiflicher Weise verschwanden,
und trotz allen Nachforschungen der dortigen Polizei, nie mehr gefunden wurden.
. Selbst Hausuntersuchungen bei dem Wirtbe konnten über dieses räthselhafte V<r-
- schwinden keinen Aufschluß geben, und obwohl,verdächtig, so konnte man doch
dem Wirthe auf dem Wege des Rechtes nichts anhaben, weil in seinem Hause
nichts vorgefunden wurde, welches einen solchenVerdacht rechtfertigen kann. Aber
der göttlichen Nemesis entgeht nie ihr schuldbeladenes Opfer.
Ein Viehhändler, aus Straßburg kommend, mochte wohl von dem üblen
Rufe des Wirthshauses nichts ahnen, daß er gerade erwählte, um hier eine Nacht