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Bibliographic Metadata

Title
Ms. Ff. Mus. 934 - XXII. post Trinit. / [Georg Philipp Telemann]
Undissociated Title
Du bist erschrecklich
ComposerTelemann, Georg Philipp
LibrettistTelemann, Georg Philipp
OtherSeibert, Johann Conrad [Sonstige]
Published[Frankfurt am Main], [circa 1720]
Description1 Partitur (6 Blätter), 14 Stimmen
Annotation
Kantatenjahrgang: Erster Concertenjahrgang 1716/17;1720, Dichtung: Erdmann Neumeister
Score: 6f., Autograph: 1720 (1720c), 10 parts: 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2, 2, 1, 1f. - A, T, vl 1, 2, a-vla, vlc, org (2x), ob 1, calcedon, Abschrift: 1720 (1720c); 21 (22,5) x 34,5 (36) cm, Schreiber: Copyist, 2 parts: 1, 1f. - S, B, Abschrift: 1720 (1720c), Schreiber: Seibert, Johann Conrad <1711-1792>, 2 parts: 1, 1f. - ob 1 and 2, calcedon, Abschrift, Schreiber: Copyist. - Besetzung: S, A, T, B, vl (2), vla, vlc, ob (2), org, calcedon. - Aufführungen: 1720 Frankfurt am Main. - Bemerkungen: org in a und g. - Text: Telemann, Georg Philipp <1681-1767> [ermittelt] (Quelle: RISM)
Du bist erschrecklich
LanguageGerman
Keywords
URL
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2019
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-346214 
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Reference
IIIF IIIF Manifest
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Classification
Description

[TEI]

Der Text ist den Stimmen entnommen.
TVWV 1:382
1. Dictum
Du bist erschrecklich.
Wer kan vor dir bestehen, wenn du zürnest?
Wenn du das Urtheil läßest hören vom Himmel,
so erschrickt das Erdreich und wird stille.
2. Recitativo (Canto/Tenore)
O weh uns bösen Knechten,
wenns Gott gefällt, mit uns zu rechten,
dem Könige des Himmels und der Erden.
Er stellet unsre Sünd ins Licht
für seinem Angesicht,
Er sitzet auf dem Stuhl,
Er ist auf tausend Ränke abgericht,
die Guten seegnet er,
und straft die Bösewichter.
Auch Sünden, so uns unerkannt,
3. Aria (Basso)
Ach Herr! wer weiß, wie oft er fehlet?
Doch wirffstu’ den zur Höllen-Gluth
der wieder Willen Sünde thut?
Gedencke doch, du großer Schöpfer,
daß wir nur Thon und du der Töpfer,
daß du uns hast zur Gnad erwehlet
durch deines Sohnes theures Blut.
Da capo
4. Recitativo (Alto)
Jedoch, so strenge dein Gericht,
so gnädig läßt du dich hinwieder hören:
Wir sollen uns durch Buße zu dir kehren,
so trifft dein Fluch uns nicht.
Wohlan, so laßt uns vor den Spiegel
der heiligen Gebote gehn,
und unsern Lebens-Lauf
in selbigem besehn,
daß wir das Unrecht wohl erkennen,
uns von demselben trennen,
nach Petri Reu und Beyspiel handeln,
in Lauterkeit nach Gottes Rahte
von gantzem Hertzen wandeln;
alsdann so jammert ihn der armen Knechte.
Er läßt uns loß, und seine Huld
erläßt uns auch die Schuld.
5. Aria (Canto/Tenore)
Wenn du mir Herr ein Pfund wilst anvertrauen,
so führe mich zur klugen Rechnung an.
Doch lieffen etwa Fehler für,
so habe du Gedult mit mir,
und laß mich hin in Jesu Wunden schauen,
wodurch ich dir die Schuld bezahlen kan.
Da capo
6. Choral
Gib mir nach deiner Barmhertzigkeit
den wahren Christen Glauben.
Auf daß ich seine Süßigkeit
mög inniglich anschauen.
Vor allen Dingen lieben dich,
und meinen Nächsten gleich als mich.
Am letzten End dein Hülff mir send,
damit behend
des Teuffels List
sich von uns wend.
Terms of Use
LicencePublic Domain Mark 1.0
Usage

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ReferenceMs. Ff. Mus. 934 - XXII. post Trinit. / [Georg Philipp Telemann]. [Frankfurt am Main], [circa 1720]. Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, UB Frankfurt am Main: Ms. Ff. Mus. 934, https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-346214 / Public Domain Mark 1.0