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Bibliographic Metadata

Title
Ms. Ff. Mus. 843 - XIV post Trinit. / [Georg Philipp Telemann]
Undissociated Title
Dein Schade ist verzweifelt böse
ComposerTelemann, Georg Philipp
LibrettistNeumeister, Erdmann
OtherKönig, Johann Balthasar [Sonstige] ; Seibert, Johann Conrad [Sonstige]
Published[Frankfurt am Main], [circa 1720]
Description1 Partitur (4 Blätter), 14 Stimmen
Annotation
Score: 4f., Autograph: 1720 (1720c), 12 parts: 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2, 1, 1f. - S, A, T, B, vl 1, 2, vla, vlc, org (2x), ob, calcedon, Abschrift: 1720 (1720c); 21 (22) x 34 (35) cm, Schreiber: Seibert, Johann Conrad <1711-1792>, 2 parts: 1, 1f. - ob 1 and 2, calcedon, Abschrift: 1720 (1720c), Schreiber: König, Johann Balthasar <1691-1758>. - Besetzung: S, A, T, B, vl (2), vla, vlc, ob (2), org, calcedon. - Aufführungen: 1720 Frankfurt am Main. - Bemerkungen: org in A und G. - Text: Neumeister, Erdmann <1671-1756> (Quelle: RISM)
Kantatenjahrgang: Erster Concerten-Jahrgang 1716/17;1720, Dichtung: Erdmann Neumeister
Dein Schade ist verzweifelt böse
LanguageGerman
URL
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2018
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-351350 
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IIIF IIIF Manifest
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Classification
Description

[TEI]

Der Text ist der Partitur entnommen.
TVWV 1:215
1. Dictum (Coro)
Dein Schade ist verzweiffelt böse,
und deine Wunden sind unheilbar.
Deine Sache handelt niemand,
daß er sie verbinde.
Es kann dich niemand heilen.
2. Aria (Soprano)
Erbarme dich, du Artzt der gantzen Welt,
und heile doch den Aussatz meiner Seelen.
Wo deine Hand das Leben nicht erhält,
wird mich der Schmertz bis zu der Hölle quälen.
Gedencke doch, was ist ein Mensch wie ich?
Erbarme dich.
3. Recitativo (Alto / Basso)
Hier lieg ich nun verlassen und vergessen.
Der Aussatz meiner Missethat
hat Marck und Bein durchfressen.
Ich seufze! Niemand machet mich gesund.
Ich flehe! Niemand giebt mir Rath.
Ich bitte! Doch mein Bitten hilft auch nicht.
Kein Mensch nimmt sich der armen Seelen an.
Gott, der mir helfen kann,
und der den Schaden weiß zu heilen,
trifft mich mit seines Grimmes Pfeilen,
und schrecket mich durch sein Gericht.
O Schmertz! O Angst! O Pein!
Aus solls mit mir, aus soll es ewig seyn!
Ach soll denn aller Trost verschwinden,
und ist kein Retter nicht zu finden,
die schwehren Lasten meiner Sünden
von dem Gewissen abzubinden?
4. Aria (Basso)
Ja, Jesus, ja, erbarmet sich,
mein mattes Hertz erhole dich.
Er heilet alle Schmertzen,
er machet mich gesund,
drum preiset ihn das Hertze durch den Mund,
und dancket ihm der Mund von gantzem Hertzen.
5. Choral
[Quelle: Sopran-Stimme]
Ich will alle meine Tage
rühmen deine starcke Hand:
daß du meine Plag und Klage,
hast so herrlich abgewandt:
Nicht nur in der Sterblichkeit
soll dein Ruhm seyn ausgebreit,
ich wills auch hernach erweisen,
und dort ewiglich dich preißen.
Terms of Use
LicencePublic Domain Mark 1.0
Usage

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ReferenceMs. Ff. Mus. 843 - XIV post Trinit. / [Georg Philipp Telemann]. [Frankfurt am Main], [circa 1720]. Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, UB Frankfurt am Main: Ms. Ff. Mus. 843, https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-351350 / Public Domain Mark 1.0