Go to page

Bibliographic Metadata

Title
Ms. Ff. Mus. 1275 - 16 p: Trinit : Mit Gott im Gnaden=bunde stehn / [Georg Philipp Telemann]
Undissociated Title
Mit Gott im Gnadenbunde stehen
ComposerTelemann, Georg Philipp
OtherKönig, Johann Balthasar ; Bodinus, Johann Christoph ; Seibert, Johann Conrad
Published[Frankfurt am Main] : [Verlag nicht ermittelbar], [1722]
Description29 Stimmen
Annotation
12 parts: 2, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1f. - S, B, vl 1, 2, vla, vlc, ob 1, 2, cor 1, 2, chalumeau 1, 2, Autograph: 1722 (1722c); 20 x 33 cm, part: 1f. - S, Abschrift: 1722 (1722c), Schreiber: König, Johann Balthasar <1691-1758>, part: 1f. - org, Abschrift: 1722 (1722c), Schreiber: Bodinus, Johann Christoph <1690-1727>, 15 parts: 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2, 1, 1, 1, 1, 1f. - S, A, T, B, vl 1, 2, vla, vlc, org (2x), ob 1 and 2, cor 1, 2, glocken, calcedon, Abschrift: 1722 (1722c); 22 x 35,5 cm, Schreiber: Seibert, Johann Conrad <1711-1792>. - Besetzung: S, B, vl (2), vla, vlc, ob (2), chalumeau (2), cor (2), org. - Aufführungen: 1722 Hamburg. - Bemerkungen: einige Stimmen differieren in den Tonarten (Quelle: RISM)
Mit Gott im Gnadenbunde stehen
LanguageGerman
Keywords
URL
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2019
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-371929 
Links
Download PDF
Reference
Classification
Description

[TEI]

Der Text ist der Partitur entnommen
TVWV 1:1141
1. Aria (Basso)
Mit Gott im Gnadenbunde stehn,
ach das ist gar zu wunderschön.
Es wallen die vergnügten Sinnen
in heiliger Zufriedenheit,
und werden schon den Vorschmack innen
von jener süßen Herrlichkeit,
die nie kein Ohr gehört,
kein Auge hat gesehn.
Da capo
2. Recitativo (Canto)
Welt gute Nacht, ich mag nichts weiter von dir wißen.
Hat gleich mein Fleisch mit dir sonst einen Bund gemacht,
so hab ich ihn jetzund zerrißen,
und sage biß ins Grab, der Eitelkeit von gantzen Hertzen ab.
3. Aria (Canto)
Weichet ihr lockenden Lüste der Erden,
schmeichelnde Regungen packet euch fort.
Jesus ists, dem ich mich gäntzlich verschrieben,
Jesus ists, den ich beständig will lieben,
außer ihm kan mir nichts angenehm werden,
weder hier zeitlich, noch ewiglich dort,
Da capo
4. Recitativo (Basso)
Gesetzt, es hanget mir noch Schwachheit an,
wie denn kein Mensch sich heilig nennen kan;
so wirst du Herr, aus deinen Gnaden-Schätzen,
was mir gebricht, ersetzen.
Du weist, daß wir alhier, als wie auf Klippen wallen,
wo man gar leicht kan straucheln oder fallen;
drum wolltest du, mein Stab und Stecken seyn,
und mir die Wege weisen,
auf welchen ich kan nach dem Himmel reisen.
Du lieber Himmel; ach! Wann schließest du mich ein?
Ich bin der Welt von Grund der Seelen müde,
und wünsche, daß ich bald mein Bette
im kühlen Schooß des Grabes hätte,
und daß mein Geist in Friede
von hier zu dir, o Jesu! schiede.
5. Duetto (Canto, Basso)
Läutet nur die Sterbe-Glocken,
traget mich dem Kirch-Hoff zu,
denn ich seuffze nach der Ruh.
Doch, dein Will, o Herr! geschehe;
wilt du, daß ich länger gehe,
in der Welt verhaßten Schrancken,
stirbt mein Geist doch in Gedancken,
daß ich leben mag,
wenn du schickest meinen letzten Nu.
Da capo