Go to page

Bibliographic Metadata

Title
Ms. Ff. Mus. 851 - Dom. IX. p. Trin. / [Georg Philipp Telemann]
Undissociated Title
Den Reichen von dieser Welt
ComposerTelemann, Georg Philipp
LibrettistNeukirch, Benjamin
OtherBeck, Heinrich Valentin
Published[Frankfurt am Main] : [Verlag nicht ermittelbar], [zwischen 1700 und 1749]
Description1 Partitur (6 Blätter)
Annotation
Kantatenjahrgang: Jahrgang ohne Recitativ 1724/25, Textdichter: Benjamin Neukirch; Johann Friedrich Helbig
Score: 6f., Abschrift: 1700-1749 (18.1d); 21 x 35,5 cm, Schreiber: Beck, Heinrich Valentin <1698-1758> [ermittelt]. - Besetzung: S, A, T, B, vl (2), vla, bc. - Bemerkungen: Text identisch mit Kantate D-F Ms.Ff.Mus. 850 (Quelle: RISM)
Den Reichen von dieser Welt
LanguageGerman
Keywords
URL
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2019
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-379826 
Links
Download PDF
Reference
IIIF
Classification
Description

[TEI]

Der Text ist der Partitur entnommen.
TVWV 1:228
1. Dictum (Tenore)
Den Reichen von dieser Welt gebeut,
daß sie nicht stoltz seyn,
auch nicht hoffen auf den ungewißen Reichthum
sondern auff den lebendigen Gott,
der uns dargibt reichlich allerley zu genießen,
daß sie Gutes thun,
reich werden an guten Wercken,
gerne geben und behülflich seyn
2. Aria (Basso)
Thut Seelen Rechenschaft.
Rechenschaft an jedem Bißen,
den ihr den Armen hier/habt entrißen,
Rechenschaft von eurem Lieben,
Rechenschaft von euren Trieben,
Rechenschaft von eurer Kraft.
Da capo
3. Choral (Coro)
Darnach wird man ablesen bald
ein Buch darin geschrieben.
Was alle Menschen jung und alt,
auff Erden han getrieben.
Da denn gewiß ein jedermann
wird hören, was er hat gethan
in seinem gantzen Leben.
4. Dictum (Canto)
Es ist ein großer Gewinn,
wer gottseelig ist und läßet ihm Begnügen.
Denn wir haben nichts in die Welt gebracht.
Darum offenbar ist,
wir werden auch nichts hinaus bringen.
Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben,
so laßet Werck uns begnügen.
5. Aria (Alto)
Wohl dem, der sich begnüget,
er hat genug, wenn alles fält,
sein Geist verlacht den Kram der Welt.
Er lacht, wenn Reichthum niederlieget,
er lacht, wenn Geld und Gut zerflieget.
Sein Schatz ist Gott, der stirbet nicht,
sein Trost ist Gott, wenn alles bricht,
er hat genug.
Wohl dem, der sich vergnüget,
wohl dem der sich begnüget,
der hat genug, wenn alles fält .
6. Choral
Von Gott will ich nicht lassen,
denn er läst nicht von mir.
Führt mich auf rechter Strassen,
da ich sonst irret sehr.
Reichet mir seine Hand,
den Abend als den Morgen
thut er mich [wohl versorgen,
wo ich auch sei im Land.