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Bibliographic Metadata

Title
Ms. Ff. Mus. 883 - Laetare / [Georg Philipp Telemann]
Undissociated Title
Der Herr kennet die Tage der Frommen
ComposerTelemann, Georg Philipp
LibrettistSimonis, Gottfried
OtherKönig, Johann Balthasar [Sonstige] ; Seibert, Johann Conrad [Sonstige]
Published[Frankfurt am Main], [circa 1721]
Description1 Partitur (8 Blätter), 15 Stimmen
Annotation
1 Partitur: 8f., Autograph: 1721 (1721c); 21,5 x 35 cm, 13 Stimmen: 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 2, 2, 1, 1f. - S, S rip, A, T, B, vl 1, 2, vla, vlc, org (2x), ob 1 and fl 1, ob 2 and fl 2, Abschrift: 1721 (1721c); Different sizes, Schreiber: Copyist, 1 Stimme: 1f. - calcedon, Abschrift: 1721 (1721c), Schreiber: König, Johann Balthasar <1691-1758>, 1 Stimme: 2f. - org, Abschrift, Schreiber: Seibert, Johann Conrad <1711-1792>. - Besetzung: S, A, T, B, vl (2), vla, vlc, fl (2), ob (2), org, calcedon. - Aufführungen: 1721 Frankfurt am Main , 1729 Frankfurt am Main. - Bemerkungen: Text in Partitur von Telemann oft weggelassen und von späterer Hand ergänzt. - f.8 der Partitur nur rastriert. - org in B|b- und C-Dur. - Text: Simonis, Gottfried <18.sc> [ermittelt] (Quelle: RISM)
Kantatenjahrgang: Zweiter Concerten-Jahrgang 1717;1720/21, Dichtung: Gottfried Simonis, "Neues Lied"
Der Herr kennt die Tage der Frommen
Der Herr kennet die Tage der Frommen
LanguageGerman
Keywords
URL
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2014
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-232191 
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IIIF IIIF Manifest
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Classification
Description

[TEI]

Der Text ist der Partitur entnommen
TVWV 1:280
1. Dictum
Der Herr kennet die Tage der Frommen,
und ihr Gut[h] wird ewiglich bleiben.
Sie werden nicht zu schanden
in der bösen Zeit
und in der Theurung
werden sie genug haben.
2. Recitativo (Tenore)
Was Gott noch nie gethan,
das wird er auch ins Künftige nicht thun.
Er hat noch keinen Hungers laßen sterben,
noch keinen in der Noth verderben,
der ihm vertraut;
In Gnaden hat er allezeit
auf ihn geschaut;
So elend es zuweilen hat geschienen,
hat doch am Schluss der Seegen müssen grünen,
weil doch die Gläubigen in seinem Schooße ruhn.
Was Gott noch nie gethan,
das wird er auch ins Künftige nicht thun.
Diß schreib ich mir zum Troste an.
3. Aria (Basso)
Gott bleibt der alte liebe Vater,
der seine Kinder wohl bedenckt.
Ach wer auf seine Gnade traut,
der hat auf keinen Sand gebaut,
denn Gott verbleibet sein/ihr Gevather
der alles Gute reichlich schenckt.
Da capo
4. Recitativo (Alto)
Zwar mancher kommt in Noth,
jedoch durch eigne Schuld,
er trauet nicht auf Gottes Huld,
und will sich selbst versorgen.
Drum kömmt die Sonne auch mit jedem Morgen
viel eher als sein Brodt.
Wer seine Zuversicht auf Fleisch und Blut will bauen,
der wird und muß in leere Hände schauen.
Das Sorgen hilft ohn Gottes Sorge nicht,
wenn aber dieser nur ein Wörtgen spricht,
so ist der Stein gehoben,
den die Ohnmöglichkeit uns in den Weg geschoben.
5. Aria (Canto)
Auf Gottes lautre Güte kommt alles an
was mich vergnügen kann.
Ist die mit mir, so sind und bleiben für und für
die bangen Sorgen ausgethan.
Da capo
6. Recitativo (Tenore)
In jeglichem Elende,
seh ich auf Gottes Hände,
und diese sind an Seegen reich;
so machet mich kein Kummer bleich.
Denn wer den lieben Gott läßt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderlich erhalten
in allem Creutz und Traurigkeit.
Was will ich mehr?
Mich stärcken so viel deutliche Exempel.
Entweich, vergalltes Sorgen-Heer,
es bleibt mein Hertz
ein der Zufriedenheit geweyhter Tempel.
7. Aria (Alto)
Ohne Sorgen lebe ich,
ohne Sorgen schlaff ich ein,
mein Vertrauen krönet sich,
Gott wird meine Hülffe seyn.
Laß es gehen, wie es geht,
ob ein rauher Wind itzt weht,
Dis ist meine Zuversicht:
Gott und Himmel läßt mich nicht.
8. Choral
So sey nun Seele seine,
und traue dem alleine,
der dich erschaffen hat;
es gehe wie es gehe,
mein Vatter in der Höhe
weiß allen Sachen Rath und That.
Terms of Use
LicencePublic Domain Mark 1.0
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ReferenceMs. Ff. Mus. 883 - Laetare / [Georg Philipp Telemann]. [Frankfurt am Main], [circa 1721]. Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, UB Frankfurt am Main: Ms. Ff. Mus. 883, https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-232191 / Public Domain Mark 1.0