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Bibliographic Metadata

Title
Ms. Ff. Mus. 820 - Quasimodogeniti / [Georg Philipp Telemann]
Undissociated Title
Das Blut Jesu Christi des Sohnes Gottes
ComposerTelemann, Georg Philipp
LibrettistSimonis, Gottfried
OtherKönig, Johann Balthasar [Sonstige]
Published[Frankfurt am Main], 1721
Description15 Stimmen
Annotation
13 Stimmen: 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1, 1f. - S 1, 2, A, T, B, vl 1, 2, vla, vlc, org, ob 1, 2, cor, Abschrift: 1721 (1721c); 21,5 (22) x 35,5 cm, Schreiber: Copyist [ermittelt], 2 Stimmen: 1, 2f. - calcedon, org, Abschrift, Schreiber: König, Johann Balthasar <1691-1758>. - Besetzung: S (2), A, T, B, vl (2), vla, vlc, ob (2), cor, org, calcedon, Aufführungen: 1721 Frankfurt am Main, Bemerkungen: org in d und c. - Text: Simonis, Gottfried <18.sc> [ermittelt] (Quelle: RISM)
Kantatenjahrgang: Zweiter Concerten-Jahrgang 1717;1720/21, Dichtung: Gottfried Simonis, "Neues Lied"
Das Blut Jesu Christi
Das Blut Jesu Christi des Sohnes Gottes
LanguageGerman
Keywords
URL
Electronic Edition
Frankfurt am Main : Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, 2014
URNurn:nbn:de:hebis:30:2-233889 
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IIIF IIIF Manifest
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Classification
Description

[TEI]

Der Text ist den Stimmen entnommen.
TVWV 1:172
1. Dictum, Coro
Das Blut Jesu Christi des Sohns Gottes
macht uns rein von allen Sünden.
Und von seiner Fülle haben wir
genommen Gnade um Gnade.
2. Recitativo (Basso)
Betrübtes Hertz, wilt du verzagen?
Erblickst du nicht die Nägelmahl
in deines Jesu Händen,
siehst du nicht seine offne Seite?
Was machst du dir vor Quahl?
Wirf deinen Schmertz
in die zu deinem Trost
geschlagnen Wunden,
es werden alsdenn deine Plagen
gar bald sich müßen enden.
Denn hier hast du zu deiner Ruh
den anmuths vollen Port gefunden.
3. Aria (Alto)
Mein liebster Jesu, deine Wunden
sind mir ein rechtes Paradies.
Da seh ich Lebensfrüchte grünen,
die wieder allen Schaden dienen,
und welche mehr als Zucker-süß.
Da capo
4. Recitativo (Tenore)
Mein Herr und auch mein Gott!
ich will mich dann
in diese deine Wunden hüllen,
und so mein zitterndes Gewissen stillen.
Ich weiß, du siehst es gnädig an,
wenn dich der Glaube will umfassen,
und wirst aus deiner Seiten Höle
auf meine Seele
Kraft, Trost und Seegen fließen lassen.
Laß deine Unschuld mich bedecken,
wasch ab mit deinem Blut
der Sünden schwartze Flecken,
und mache mich durch dich
gerecht und gut.
5. Aria (Canto)
Ergießet euch, ihr Seegens Quellen
der Wunden Jesu, über mich!
Mich wird kein Greuel mehr verstellen,
kein Unflat ist an mir zu sehn
wenn eure Tropfen auf mir stehn.
Ach ja, durch euch entgehe ich
des Höchsten Zorn, der Wuth der Höllen.
Da capo
6. Recitativo (Basso)
Ja, meines Jesu Heiligkeit
ist mir ein rechtes Ehrenkleid,
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.
7. Aria (Tenore)
Ich ergreiffe dich im Glauben,
liebster Jesu, du bist mein.
Dich soll mir kein Teuffel rauben
und ich bin hingegen/dargegen dein.
Da capo
8. Choral
Du bist mein Herr,
so bin ich der,
dem Sterben kömmt zu gute,
dadurch uns hast
von aller Last
erlößt mit deinem Blute,
daß danck ich dir,
drum wirst du mir
nach dein‘r Verheißung geben,
was mir ist, noth,
du treuer Gott,
in diߑn und jenem Leben.
Terms of Use
LicencePublic Domain Mark 1.0
Usage

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ReferenceMs. Ff. Mus. 820 - Quasimodogeniti / [Georg Philipp Telemann]. [Frankfurt am Main], 1721. Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, UB Frankfurt am Main: Ms. Ff. Mus. 820, https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-233889 / Public Domain Mark 1.0