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Drum sank das Alte! Doch des Guten, Neuen Erstand so viel und mit ihm Leben, Macht,

Daß Frankfurts Bürger ihrer Stadt sich freuen Die Eden gleich ein Garten hold umlacht.

Doch wo die Neustadt herrlich ist erstanden Mit breiten Straßen, schmuckreich, hell und rein Darf auch die Altstadt nimmermehr verschanden. Sie bleibt das Herz und soll kein Stiefkind sein. Drmn reich sei sie aufs Neu von uns gezieret, vergangener Größe treu bewahrtes Gut,

Ivo man das Haupt des Reiches oft geküret.

Im Sarkophag ein deutscher Kaiser ruht!

Der Kaiserdom darf nicht auf Elend blicken.

Er, der aus Zlammen herrlich auferstand.

Zu dem die Augen schweifen voll Entzücken, von dem so stolz die Krone schaut ins Land!

Leiht hierzu Hülfe, Gst und Süd, ihr Guten Daß nicht erlahmet unser Schafsensmut,

Ls gilt zu sammeln sich und frisch 311 sputen Daß Tag wird, Licht, wo Dämmerung geruht! Dies walte Gott! Ihr Bürger, hier im Kreise Berufen mitzuschasfen, dürft nicht ruhn.

Gebt Rat und Tat damit in regem Äeiße Das Rechte gern und rasch wir alle tun!

Erstehe Altstadt, Phönix gleich, zur Sreude Der ganzen Ivelt! Dann stiinmet fröhlich ein Ein neu Jahrtausend in den Ruf von heute:

Heil Frankfurt Dir, Du schöne Stadt am Main!"

Peter Stein.